Renault Clio 1.5 dCi

Da fährt die neue Markennase

Neue Motoren, mehr Ausstattung und stärkere Bremsen machen Renaults Kompakten noch attraktiver.

Der „Createur d’ Automobiles“, wie sich Renault neuerdings etwas hochtrabend nennt, trägt beim überarbeiteten Clio kräftig auf. Front- und Heckpartie geben schon einen Ausblick auf die avantgadischen Oberklasse-Modelle Avantime und Vel Satis: wuchtige Scheinwerfer-Blinker-Kombination, kantiger Kühlergrill, dazu dicke Renault-Logos – das am Heck enthält nach Seat-Vorbild gleich den Türöffner.

Mehr Schick im Blick

Im Innenraum des kleinen Frauenlieblings – 54 Prozent aller Käufer sind weiblich – wurde das Armaturenbrett kräftig entrümpelt. Instrumente und Bedienelemente sehen jetzt nicht nur schöner aus, sondern liegen auch besser in Sicht- und Griffweite. Die neuen Kunststoffoberflächen wirken hochwertiger, die neue Mittelkonsole bietet auch Platz für Klimaautomatik und Navigationssystem (3.403 Mark) – beides Luxusneuheiten im Clio.

Zwei neue Diesel-Wiesel

Für mehr Power und Fahr-und-Spar-Gefühle sorgt der neue 1,5 Liter große dCi-Turbodiesel mit Common-Rail-Einspritztechnik, den es in Varianten mit 65 oder 82 PS gibt. Der stärkere hat einen Ladeluftkühler, schafft Tempo 175, und soll nur 4,2 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen. Er kommt aber erst im September für 24.153 Mark zu den Händlern. Das gefahrene 65-PS-Modell (4,3 Liter/100 km), das am 8. Juni für günstige 23.078 Mark startet, bietet aber schon muntere Fahrleistungen. Dank guter Durchzugskraft – 160 Newtonmeter Drehmoment bei 2.000 U/min – gibt es beim Überholen keine schweißnassen Hände. Aber bis zur Spitze von 163 km/h braucht der Kleine viel Anlauf. Dieseltypische Nagelei? Wenig zu hören. Der Motor läuft so leise, dass Sie Ihrer Sitznachbarin was flüstern können.

Bremsen verbessert, Sicherheit erhöht

Auch für den Ernstfall ist besser gesorgt, alle Clio haben nun größere Bremsen und einen Bremsassistenten. Auch bekommt man für die stärkeren Luxus-Versionen Initiale und Sport (ab 98 PS) serienmäßig das Antischleudersystem ESP. Ebenfalls neu: Isofix-Kindersitzhaltesystem auch für den Beifahrersitz in Kombination mit abschaltbarem Frontairbag. Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer gibt es nun ebenso für die hinteren, äußeren Sitzplätze und die Karosseriestruktur wurde noch einmal verstärkt. Dank der Überarbeitung des Fahrwerks und einer elektrischen Servolenkung vermittelt schon die Basisversion Fahrspaß.

Billiger als der Vorgänger

Das gibt es selten: Trotz verbesserter Serienaustattung kostet der renovierte Clio weniger als das bisherige Modell. Das 60-PS-Benziner-Basismodell heißt nun Authentique und startet bei 20.536 Mark, der Vorgänger kostete 20.693 Mark. Inklusive sind nun zusätzlich Drehzahlmesser, elektrische Fensterheber, Kartentaschen, Ölstandsanzeige und Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung. Den 75-PS-Clio (neuer 1.2-16V-Motor aus dem Twingo) gibt es ab 22.687 Mark, Topmodell ist der 220 km/h schnelle Überflieger 2.0 16V Sport mit 169 PS für 43.224 Mark. Der Aufpreis für die Fünftürer beträgt generell 1.173 Mark. Zum Vergleich: Der französische 65-PS-Diesel ist immerhin 3.374 Mark billiger als ein VW Polo SDI mit 64 PS.

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