Renault Espace 2.0 16V

Modellpflege am Renault Espace: Neue Vier- und Sechszylinder-Vierventilmotoren sowie eine verbesserte Sicherheitsausstattung sollen seine Spitzenstellung im Van-Segment festigen.

Wenn einer was von Vans versteht, dann ist es Renault – das muß auch die Konkurrenz einräumen. Die Franzosen waren 1984 mit der ersten Espace-Generation Auslöser einer Van-Welle, die andere Firmen erst in den neunziger Jahren erfaßte und heute immer mehr Wettbewerber mitreißt. Bei soviel Konkurrenz muß Renault etwas tun, selbst wenn in 14 Jahren 620 000 Espace abgesetzt werden konnten und das aktuelle Modell der dritten Generation der meistgekaufte Fullsize-Van Europas ist.

Neben Frankreich, wo rund 50 Prozent aller bei Matra produzierten Espace verbleiben, ist Deutschland mit knapp 20 Prozent der wichtigste Markt. Hier wählten die Käufer bislang bevorzugt den Zweiliter- Benziner mit 114 PS (60 Prozent), vor dem 2,2 Liter- Turbodiesel mit 113 PS (36 Prozent) und dem Dreiliter-V6 mit 167 PS (vier Prozent). Ein großes Votum also für den Zweiliter-Benziner. 

Freilich könnte der ein paar Mehr- PS vertragen, um den beladen nahezu zwei Tonnen schweren Fünf- bis Siebensitzer angemessen anzutreiben. Diesem Wunsch kommt Renault mit einer Vierventilversion nach. Sie leistet 140 PS bei 5500/min und bringt es mit Hilfe einer einlaßseitigen Nockenwellenverstellung auf eine flach verlaufende Drehmomentkurve, die bei 3750/min in 188 Nm (Zweiventiler: 168 Nm bei 3500/min) gipfelt.

Das macht den Zweiliter zwar fühlbar durchzugsstärker, aber vom Hocker reißt einen der neue Vierventiler wegen seiner bei mittleren Drehzahlen einsetzenden Dröhngeräusche nicht.

Außerdem gibt es ihn nicht mit Automatik und nur in der besseren RXE-Version, was ihn gegenüber der 114 PS-Basis um 6000 Mark verteuert. Da lohnt eher die Investition weiterer 8000 Mark in den Vierventil- V6 mit 190 PS, der mit der serienmäßigen Viergang-Automatik gut harmoniert. Er ist leise, kultiviert und bietet spürbar mehr Temperament als der alte 167 PS-V6.

Unterstützt wird die Kur de France vom neuen Sicherheitsrezept: Sidebags vorn, Isofix- Kindersitzvorrichtungen, Gurtkraftbegrenzer, größere Außenspiegel und eine Lenksäule, die beim Crash das Lenkrad nicht mehr in den Innenraum dringen lassen soll.  

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