Renault Laguna

Ein Hauch von Eleganz

Der neue Renault Laguna: statt Hausmannskost jetzt was für Feinschmecker. Erste Eindrücke vom 1,9-Liter-dCi mit 120 PS.

Knapp eine Milliarde Mark investierte Renault in die neue Laguna-Generation. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, der Neue macht was her. Das fängt bei der Karosserie an: Breit und geduckt steht der Laguna da. Das Heck mit dem integrierten Spoiler verleiht der Schräghecklimousine einen Hauch von Coupé. Das Plus von sieben Zentimetern in der Länge und beim Radstand katapultiert den Franzosen in puncto Platzangebot eine ganze Klasse höher. Vorn und hinten sitzt man dank reichlich Beinfreiheit so bequem wie auf einem Logenplatz im Kino. Dass dabei das Kofferraumvolumen auf durchschnittliche 430 Liter schrumpfte, ist jedoch etwas ärgerlich. Immerhin ist die Rücksitzlehne asymmetrisch geteilt umklappbar.

Startknopf statt Zündschlüssel

Gestartet wird der neue Laguna übrigens per Knopfdruck, an Stelle des Zündschlüssels gibt nun eine Chipkarte das Signal. Besonders positiv: Das Sicherheitspaket ist beispielhaft komplett. Es umfasst neben ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung und Bremsassistent auch ESP, eine Isofix-Vorrüstung auf den äußeren Rücksitzen, fünf aktive Kopfstützen und Automatikgurte sowie Front-, Seiten- und Kopfairbags. Einmalig in dieser Klasse: Eine automatische Reifendruckkontrolle warnt den Fahrer über ein Display im Armaturenbrett, wenn bei einem Reifenschaden Luft entweicht.

Motoren von 105 bis 207 PS

Zum Verkaufsstart stehen drei Benziner und zwei Diesel von 105 PS bis 207 PS zur Wahl. AUTO fuhr den stärkeren 1,9-Liter-Diesel mit Common-Rail-Einspritzung und 120 PS. Der soll die Limousine in 10,7 Sekunden von null auf 100 km/h beschleunigen. Spitze: 200 km/h. Der laufruhige durchzugsstarke Vierzylinder harmoniert mit dem exakten Sechsganggetriebe und verbraucht nach EG-Norm nur 5,5 Liter Diesel. Beim Fahrkomfort vertritt der Laguna die französische Philosophie der weichen Welle, kommt aber bei Lastwechseln oder bei plötzlichen Ausweichmanövern nicht gleich ins Schwanken.

Einstiegspreis: rund 37.000 Mark

Die Preise orientieren sich am Niveau von Ford und Opel. Bei rund 37.000 Mark soll der Einstieg für den 107-PS-Benziner liegen – ein Ford Mondeo mit 110 PS kostet 37.450 Mark.

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