Rolls-Royce Wraith Foto: Hersteller
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Rolls Royce Wraith im Fahrbericht

Fährt der kleine Lord fort

Der neue Wraith ist ein Rolls-Royce, den der Chef gern selbst chauffiert. Ihre Lordschaft verfügen über 632 PS und 800 Nm.

Womöglich muss man ein Kenner von J.R.R. Tolkiens Fantasy-Saga „Herr der Ringe“ sein, um dem Geist des neuen Rolls-Royce Wraith etwas näher zu kommen. Dort heißen die bösen Ringgeister im Originaltext nicht Ring Ghost, sondern Ring Wraith. Richtig böse ist das neue Rolls-Royce Wraith-Coupé auf Ghost-Basis zwar nicht, doch im Vergleich zur Limousine das deutlich fahraktivere Auto – kein lieber, eher ein angriffslustiger Geist.

Rolls-Royce Wraith macht auf Fahrdynamik

Der Rolls-Royce Wraith ist natürlich immer noch ein Rolls-Royce, mit hinten angeschlagenen Portalen, einer fein gebügelten Motorhaube und einem Interieur, neben dessen zurückhaltender Pracht und handwerklicher Kunstfertigkeit so mancher Konkurrent gewöhnlich wirkt. Zudem hat er den stärksten Motor unter der Haube, der jemals ein Serienmodell der Marke beflügelte und den Zweitürer in 4,6 Sekunden von null auf 100 km/h beschleunigt.

Wichtiger ist beim Rolls-Royce Wraith-Coupé, wie es sich beim Fahren anfühlt. Dazu so viel: 632 PS und 800 Nm Drehmoment sind selbst bei knapp 2,4 Tonnen Leergewicht mehr als genug, um die Lordschaft am Steuer und seine Passagiere im geräumigen, aber eher schwer zugänglichen Fond mit Nachdruck in die Polster zu drücken. Einige Gigahertz Rechnerleistung sorgen dafür, dass die Insassen außer durch Aufflackern diverser Kontrollleuchten nicht groß belästigt werden.

Gangwahl nach GPS-Daten

Dienstbare Geister stehen dem Rolls-Royce Wraith ebenso bei der Wahl der richtigen Zahnradpaarung der Achtgang-Automatik zur Seite. Sie heißen Navstar 23 bis 68, umkreisen die Erde in rund 20.000 Kilometer Entfernung und versorgen den Rolls-Royce Wraith mit GPS-Positionsdaten. So „weiß“ das Getriebe dann, wie schnell das Auto in welche Richtung fährt, und kann den passenden Gang rechtzeitig vorwählen.

Mit diesem Rolls-Royce darf man es sogar richtig brennen lassen. Die Lenkung ist deutlich straffer als in anderen Modellen der Marke, die Rollbewegungen der Karosserie bei schneller Kurvenfahrt sind weniger ausgeprägt als befürchtet. Und die Bremsen werden mit ein paar flotten Runden auf dem Goodwood Circuit fertig. Stilfser Joch rauf und runter? Eher nicht. Biarritz–Kopenhagen über Landstraßen? Jederzeit gern. Vorausgesetzt, man hat 279.531 Euro für den Rolls-Royce Wraith übrig. Die Zweifarblackierung geht freilich extra, Preis auf Anfrage.

Technische Daten

Rolls-Royce Wraith
Grundpreis 285.898 €
Außenmaße 5269 x 1947 x 1507 mm
Kofferraumvolumen 470 l
Hubraum / Motor 6592 cm³ / 12-Zylinder
Leistung 465 kW / 632 PS bei 5600 U/min
Höchstgeschwindigkeit 250 km/h
Verbrauch 14,0 l/100 km
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