Smart Roadster-Coupé V6 Biturbo

An aufreizender Optik hat es dem Smart Roadster-Coupé schon bisher nicht gemangelt. Aber an Leistung. Ein V6-Biturbo mit 170 PS macht den leichtgewichtigen Flachmann nun endgültig sexy.

Das Power-Spielzeug hat es in sich: ein zweisitziger Sportwagen, 840 Kilogramm leicht, mit 170 PS an der Hinterachse. Ergibt traumhafte 4,9 Kilogramm pro PS. Noch ist das Ganze als Prototyp getarnt. Doch davon sollte man sich nicht täuschen lassen – so könnte das Smart-Topmodell aussehen.

Die Basis bildet ein Roadster-Coupé mit 82 PS nach Art des Haustuners Brabus. Schicke 17-Zoll-Aluräder, in Wagenfarbe lackierte Schweller und Schürzen sowie Tieferlegung inklusive.
Erster optischer Hinweis auf tief greifende technische Umbauten: eine Schottwand hinter den Köpfen der Passagiere. Zweiter Hinweis: Unter der Vorderhaube, wo der Kenner den Kofferraum vermutet, hat sich ein Kunststofftank aus dem Rennsport breit gemacht. Er fasst 50 Liter und ist mit Schaum gefüllt. Den dritten Hinweis gibt der Smart nicht optisch, sondern akustisch: Er klingt ähnlich tief und voluminös wie ein Porsche GT3. Der Grund: Im Heck des schmächtigen Zweisitzers steckt ein Sechszylinder.
Doch wer aufgrund des potenten Auspufftons mindestens einen Dreiliter erwartet, unterliegt einer akustischen Täuschung. Gerade 1,4 Liter Hubraum hat das Motörchen. Es ist zusammengesetzt aus zwei Smart-Dreizylindern mit je knapp 700 cm3 – zwei Turbolader inklusive. Die melden sich auch zu Wort: Beim Gasgeben pfeifen sie vergnügt, und beim Schalten wiehern sie begeistert. Und ab etwa 2300/min geht es mit 220 Nm Drehmoment so richtig vorwärts.

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Nur ein Prototyp: Smart Roadster-Coupé V6 Biturbo

Das automatisierte Sechsganggetriebe aus dem kommenden Smart Forfour Diesel hält den Momenten locker stand; es wurde aber elektronisch zur Fünfgangbox degradiert. Wie aus dem Hause Smart bekannt, schaltet der V6 Biturbo auf Wunsch im Automatikmodus selbständig, oder der Fahrer initiiert den Gangwechsel nach eigenem Ermessen via zweier Paddel hinter dem Lenkrad.

Der V6-Biturbo lässt sich für einen Mittelmotor-Sportwagen geradezu unverschämt leicht mit dem Gaspedal dirigieren – dem hohen, aber vor allem breiten Grenzbereich sei Dank. Man zieht mit leichter Überschussgeschwindigkeit in die Kurve, lupft das Gaspedal, reißt kurz das Lenkrad an und stabilisiert das ausbrechende Heck mit den 170 PS.
Und wie geht er? Richtig gut: 220 km/h, in rund sechs Sekunden auf 100 km/h. Doch was viel wichtiger ist: Endlich steht in jeder Ecke ausreichend Dampf zur Verfügung.
Dass der rot-silberne Spaßmacher nur ein Prototyp sein soll, will man einfach nicht glauben.

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