Porsche 911 GT3 R, Frontansicht MortorPresseStuttgart
Porsche 911 GT3 R, Frontansicht
Porsche 911 GT3 R, Heckansicht
Porsche 911 GT3 R, Briefing
Porsche 911 GT3 R, Cockpit
Porsche 911 GT3 R, Elektronik 8 Bilder

Porsche 911 GT3 R von a-workx/Wieth-Racing

Fahrimpression aus dem Cockpit

Das Team a-workx/Wieth Racing ist nicht nur im Sports Cup breit aufgestellt, sondern war 2010 auch erstmals seit fünf Jahren wieder im GT-Rennsport aktiv. Gemeinsam mit Partner Akrapovic entwickelte das Team aus Weßling eine Nachwuchsförderung. Mit talentierten Junioren startete die Mannschaft auf einem Porsche 911 GT3 R im ADAC GT Masters.

sport auto durfte exklusiv Cockpitluft im GT-Renner von a-workx/Wieth Racing schnuppern. „Das Auto ist definitiv einfacher zu fahren als ein Cup-Porsche“, gibt Stammfahrer Niclas Kentenich dem sport auto-Gastpiloten mit auf den Weg.

Recht hat der GT Masters-Teamkollege von Sebastian Asch. Dank verschiedener elektronischer Fahrhilfen fällt die Eingewöhnungsphase im rund 480 PS starken GT3 R mit Sechszylinder-Boxer und vier Liter Hubraum deutlich kürzer aus als in den Markenpokalrennwagen aus dem Porsche Carrera Cup. Dort kämpfen die Teilnehmer ohne Elektronik. 

Mit fein abgestimmtem Renn-ABS ermöglicht der GT3 R späte Bremspunkte.
Ideal für Nachwuchsfahrer und Semiprofis: Der R verlangt beim Runterschalten des sequenziellen Sechsganggetriebes zwar zur Materialschonung nach einem Tritt auf die Kupplung, nicht aber nach einem Spitze-Hacke-Stepptanz. Der elektronischen Zwischengasfunktion sei Dank. Weiteres Fahrhelferlein: Die zwölffach verstellbare Traktionskontrolle unterbindet vor allem bei Nässe Heckschwenks und sorgt für problemloses Rausbeschleunigen aus Kurven.

Trotz Sponsorlogos brüllt der a-workx-GT3 R reglementbedingt nicht mit einer Akrapovic-Abgasanlage wie der bereits getestete Haribo-GT3 R von Manthey. Neben dem Serien-Titanauspuff muss im GT Masters auch das Sachs-Fahrwerk gefahren werden (Manthey: KW). Nach einem Sieg und drei Podestplätzen 2010 ist sich Teamchef Niko Wieth auch für 2011 sicher: „Mit dem GT3 R und einer schnellen Fahrerkombi sollte es möglich sein, in den Titelkampf einzugreifen.“

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