VW Beetle Cabrio

Open-Ei-Festival

Das VW New Beetle Cabrio kommt spät, aber gewaltig – mit vier Motorisierungen und zu Preisen ab 19.750 Euro. Im Fahrbericht die Zweiliter-Version mit 115 PS und Sechsstufenautomatik.

Unter der Stupsnase des Beetle Cabrio sitzen die aus dem Golf bekannten Benzin-Vierzylinder: ein 75 PS starker 1,4-Liter, der 1,6-Liter-Motor mit 102 PS und als vorläufige Topmotorisierung der 115-PS-Zweiliter. Hinzu kommt der 100 PS starke 1,9-Liter-TDI. Ein Novum stellt die optionale, quer eingebaute Sechsstufenautomatik dar, die über 300 Newtonmeter verkraften soll.

Selbst geschlossenen macht dieses Cabrio eine gute Figur. Um offen zu fahren, wird das Verdeck manuell entriegelt – nur ein Drehriegel über dem Innenspiegel ist dafür zu betätigen. Der Rest geht elektrisch auf Knopfdruck. Rund 13 Sekunden dauert der Öffnungsvorgang, dann liegt das Verdeck flach gefaltet auf dem Heck.

Und schon kann es losgehen. Der Zweiliter-Motor brummt kaum hörbar gegen die Geräusche des Fahrtwinds an und wird erst bei höheren Drehzahlen lauter. Die Sechsstufenautomatik setzt sämtliche Schaltvorgänge sehr kultiviert und mit kaum merklichem Ruck um. Auf der Autobahn dagegen beginnt die Automatik zu kämpfen: Sechster Gang, fünfter, wieder sechster – der etwas temperamentlose Zweiliter braucht Unterstützung durch das Getriebe. Die bekommt er in der Sportstellung: Die Gänge werden länger gehalten, der Motor darf höher drehen, und nun macht sich die kultivierte Schaltabstimmung bezahlt.

Bemerkbar wird bei dieser schwungvollen Fahrt auch das luftige Wesen des offenen Beetle. Im Gegensatz zu vielen modernen Cabrios, die ihre Insassen nahezu luftdicht versiegeln, pfeift hier kräftig der Wind durchs Cockpit – auch mit hochgefahrenen Scheiben und über den Rücksitzen eingespanntem Windschott.

Maximal vier Personen können den Frischluft-Spaß genießen. Die Rücksitze des Beetle Cabriolets mögen zwar nicht gerade langstreckentauglich sein – für den launigen Sommerabend zu viert taugt das Raumangebot in der zweiten Reihe aber allemal. Vorne herrscht das bekannt großzügige Platzangebot des Beetle. Allerdings ist der nur rund 200 Liter fassende Kofferraum mit der kleinen Luke am Heck schlecht zu beladen.

Auch über mangelnde Sicherheit kann sich niemand beklagen. Front- und Seitenairbags und ESP sind Serie, Überschlagsicherheit gewährleisten die im Notfall automatisch emporschnellenden Überrollbügel in den hinteren Kopfstützen.

Und der Preis? Ab Frühjahr 2003 gibt es das 75-PS-Beetle Cabrio für 19.750 Euro, der Zweiliter-Beetle mit Sechsstufenautomatik kostet immerhin 23.875 Euro (Fünfgang-Schaltgetriebe 22.025 Euro). Dafür gibt es gute Ausstattung und enormen Cabrio-Spaß.

Neues Heft
Top Aktuell Audi R8 V10 2019 Audi R8 V10 Performance Quattro 620 PS zum Glück
Beliebte Artikel Honda CR-V Honda CR-V im Fahrbericht 1,6-Tonnen-SUV braucht nur 6,3 Liter Ford Focus Turnier 2018, Exterieur Ford Focus Turnier (2018) Erste Fahrt im Kompakt-Kombi
Gebrauchtwagen Angebote
Anzeige
Sportwagen Mansory Lamborgini Aventador S Mansory tunt Aventador S Carbon so weit das Auge reicht Subaru WRX STI Diamond Edition Subaru WRX STI Diamond Edition 354 PS aus Südafrika
Allrad Ford Bronco 2020 Neuer Ford Bronco 2020 Bald Serie, aber nicht mehr Kult Subaru Crosstrek Hybrid (USA) Subaru Crosstrek Hybrid (2019) XV für die USA als Hybrid
Oldtimer & Youngtimer Mercedes 280 SE 3.5 Cabriolet W111 (1970) Wiesenthal Mercedes-Auktion Wiesenthal Familiensammlung unterm Hammer Porsche Carrera GT Werksrestaurierung Porsche Classic Carrera GT 13 Jahre alt, aber jetzt fabrikneu
Promobil CMT Impressionen (2018) Wohnmobil-Zulassungszahlen 2018 weiter auf Rekordkurs Dreamer Camper Van XL (2019) Dreamer Campingbusse 2019 Camper Van XL, Cap Land & Co.
CARAVANING Tabbert Vivaldi 550 E Tabbert Vivaldi im Supertest Neues, modernes Design für 2019 Bleder Insel Caravan-Tour Slowenien Schöne Städte und Landschaften