VW Jetta 2.5

Jetta Lag

Foto: Rainer Jensen 8 Bilder

Die Neuauflage des VW Jetta soll vor allem ins lahmende US-Geschäft Schwung bringen. Nach Deutschland kommt er unter dem Namen Bora. Die Markteinführung ist im August.

So kann man sich täuschen: Zur großen Jetta- Premierenfeier im vornehmen Beverly Hills war Hollywood-Star Sylvester Stallone extra im Rolls-Royce angereist – nur um Freund Bernd Pischetsrieder einen Gefallen zu tun.

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Dass der VW-Chef nur noch die Marke Bentley zu seinen Töchtern zählt, war dem Haudegen glatt durchgegangen – nicht aber die Neuauflage des Bora, der in den USA auch auf Golf V Plattform Jetta heißt und einen Kultstatus genießt, der zahlreiche Stars und Sternchen zu einer ersten Begegnung in ein ehemaliges Warner-Filmstudio unter den Klängen der Soul-Sängerin Alicia Keys herbeilockte.

Dabei machte das Auto oftmals die bessere Figur als die Gäste: nicht ganz so klapperdürr, nicht ganz so marktschreierisch gekleidet und vor allem ohne aufgespritzte Formen und Falten. Im Gegenteil: Der Jetta auf dem Catwalk der mächtigen US-Highways braucht keine Eingriffe durch die Schönheitschirurgie.

Er strahlt nach dem Modellwechsel ein Maß an Frische und Unverwechselbarkeit aus, das manche Daily-Soap- Opera-Schauspielerin schon als Twen nicht mehr an den Tag legt. Kein Wunder, dass das Auto regiert, wo der amerikanische Geldadel sitzt: 20 Prozent des Jetta-Absatzes entfallen auf Kalifornien, besonders hoch ist die Nachfrage im Technik-Eldorado Silicon Valley – immerhin besitzen rund 60 Prozent der Käufer einen College-Abschluss und sind im Schnitt gerade einmal 37 Jahre alt.

Vom Ruf der spießigen Familienkutsche wie in Deutschland ist der Jetta hier also weit entfernt. Nur 50 Prozent der Besitzer sind verheiratet, gerade einmal 30 Prozent haben eigene Kinder. Sie sind künftig unterwegs in einem Auto, das gegenüber dem Vorgänger in allen Dimensionen gewachsen ist, in der Länge sogar um beachtliche 18,2 Zentimeter auf nun 4,58 Meter.

Zum Vergleich: BMW Dreier (4,52 Meter) und Audi A4 (4,55 Meter) kommen da nicht mehr mit. Für einen attraktiven Basispreis von knapp unter 18 000 Dollar erhält der Kunde hier also ein geräumiges Auto mit üppigen 550 Liter Kofferraumvolumen (plus 95 Liter), das zudem mit neuer Mehrlenker- Hinterachse und einem neu entwickelten 2,5-Liter-Fünfzylinder- Reihenmotor bestückt wird.

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