VW Touareg

Der Volks-Kraft-Wagen

Die VW-Marketing-Experten sehen im neuen Touareg nicht nur einen Geländewagen, sondern auch eine Luxuslimousine – und einen Sportwagen. Denn das Spitzenmodell hat 313 PS, die ein neuer Zehnzylinder-Diesel liefert.

Unter der Motorhaube des VW Touareg künden große Chromlettern von einem Zehnzylinder-Turbodiesel mit höchst eindrucksvollen Stammdaten: 313 PS Leistung, 750 Newtonmeter Drehmoment. Für die Übertragung der immensen Kraft sorgt eine Sechsgang-Automatik, die auch mit Wippen am Lenkrad manuell bedient werden kann. Das V6-Modell gibt es wahlweise auch mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe.

Was der im Leerlauf wie ein mächtiger Schiffsdiesel vor sich hinbrabbelnde V10 verspricht, weckt hohe Erwartungen: 7,8 Sekunden von null auf 100 km/h. Viel Dampf für einen Allrad-Brocken, der über 2,5 Tonnen wiegt. Der Fahreindruck allerdings dämpft die Euphorie. Von der bei anderen Großdieseln beobachteten Anfahrschwäche ist auch der VW-Motor nicht frei. Auch wenn der Touareg V10 einmal in Fahrt ist, steht ein spontaneres Ansprechen des Diesels ganz oben auf der Wunschliste. Bis zur Markteinführung im November soll hier noch eine Verbesserung erzielt werden.

Touareg: Einer der fähigsten Kletterer

Alle Touareg-Modelle besitzen eine hydraulisch betätigte und elektronisch kontrollierte Lamellensperre für das zentrale Differenzial. Für Extremfälle kann dieses Differenzial mit einem Drehschalter auf der Mittelkonsole auch ganz gesperrt werden. Eine derartige Sperre für das Hinterachsdifferenzial kostet Aufpreis. Vorn dagegen muss die durch Bremseneingriff erzielte Sperrwirkung genügen.

Die aufwendige Technik, das zeigen Fahrversuche im Gelände, macht den Touareg zu einem der fähigsten Kletterer. Besonders die V10-Version mit ihrer serienmäßigen Luftfederung tut sich im Abseits hervor. Sie erlaubt es, die Bodenfreiheit auf bis zu 300 mm zu erhöhen. Bei der Stahlfederung (Bodenfreiheit 235 Millimeter), die als Basisausrüstung zum V6-Modell gehört, gibt es diese Möglichkeit nicht.

Vorteil: Luftfederung

Ein weiterer Vorteil der Luftfederung: Die automatische Absenkung des Karosserie-Niveaus bei schneller Fahrt verbessert die Aerodynamik und wirkt sich damit positiv auf Verbrauch und Höchstgeschwindigkeit aus.

Auf der Straße beweisen Stahl- und Luftfederung eine straffe, aber nicht unkomfortable Abstimmung, die keine unangenehmen Wankbewegungen des Aufbaus zulässt. Auch dank der exakten Lenkung und der präzisen Radführung durch neu konstruierte Doppelquerlenkerachsen fährt sich der Touareg wie ein Personenwagen, der in Kurven viel Sicherheit vermittelt und im Grenzfall natürlich auf den stabilisierenden ESP-Eingriff vertrauen kann.

Bequeme Sitze, eine harmonische Sitzposition und übersichtliche Bedienung tragen mit dazu bei, dass man sich im neuen VW-Offroader auf Anhieb wie zu Hause fühlt.

Rund 65.000 Touareg pro Jahr will VW bauen. Angesichts der Qualitäten des neuen Modells erscheint die Prognose durchaus realistisch. Denn die Onroad-Spezialisten übertrifft der Touareg im Gelände. Und die besten Offroader lässt er auf der Straße hinter sich.

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