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Neuer BMW 2er im Fahrbericht (2017)

So fahren sich die Faceliftmodelle

BMW M240i Coupe Foto: Daniel Kraus 42 Bilder

Zweimal Modellpflege für den 2er: Nach rund drei Jahren Bauzeit erhalten Coupé und Cabrio auf Basis des Einsers für 2018 ein kleines Modellpflege-Programm mit neuem Infotainment.

02.08.2017 Heinrich Lingner 2 Kommentare

Das 2er Coupé? Facelift? Gefühlt ist es ja gerade erst auf den Markt gekommen, ebenso wie das Cabrio auf gleicher Bodengruppe, die bekanntlich nichts mit jener der ebenfalls 2er genannten Fronttriebler-Vans zu tun hat. Denn natürlich haben die beiden sport­lichen 2er immer noch den klassischen Hinterrad- oder xDrive-Allradantrieb wie der M240i, der zur ersten Probefahrt bereitsteht.

Drei neue Außenfarben stünden zur Verfügung, verspricht der Pressetext, ein kräftiges Sunset Orange sowie zwei Blautöne mit Namen Mediterranian und Sea Side Blue. Die Testwagen vor der Tür sind dagegen in schlichtem Mineralgrau (Coupé) und Mineralweiß (Cabrio) lackiert. Na gut, aber schließlich sind wir nicht wegen neuer Lackfarben hier, sondern wegen der Autos.

Update beim Interieur

Es war ja selten eine schlechte Idee, einen großen Motor in ein kleines Auto zu zwängen, wie unter anderem der Vorgänger des M240i beweisen konnte. An der Technik hat sich jedenfalls nichts geändert. Motor, Getriebe und Fahrwerk blieben bei der Modellpflege unangetastet.

Umso mehr hat sich im Interieur getan. Das Instrumentenbrett wurde neu gestaltet, es ist nun etwas weniger zerklüftet und weist weniger Fugen auf. Das wirkt gleich viel ordentlicher, zumal ebenso das Bemühen erkennbar ist, Verarbeitung und Materialwahl hochwertiger erscheinen zu lassen. Neues auch beim Infotainment, wo nun die aktuelle iDrive-Version aus der Vierer- und Fünfer-Baureihe verbaut wird. Das trägt ebenfalls dazu bei, den subjektiven Qualitätseindruck zu steigern.

Coupé fährt ähnlich gut wie der Vorgänger

BMW M240i Coupe Foto: Daniel Kraus
"Bei Antrieb und Fahrwerk ist der kleine Zweier up to date.", so Redakteur Heinrich Lingner zu den Faceliftmodellen des BMW 2er.

Wenig überraschend also, dass sich der Fahreindruck nicht von jenem im Vorgängermodell unterscheidet. 340 PS und 500 Nm sind eine feine Sache, vor allem, wenn sie über ein so aufmerksam agierendes Automatikgetriebe auf allen vier Rädern angreifen. Neben dem schieren Temperament des Dreiliter-Sechszylinders heben vor allem der Sound und die exakte Ansprache aufs Gas den M240i xDrive heraus. Noch beeindruckender ist die spielerische Mühelosigkeit, mit der sich dieser BMW fahren lässt: Feinfühlige Lenkung, gieriges Abbiegen und sehr annehmbarer Restkomfort zeichnen ihn aus. Da fragt man sich nur, wieso es diese Antriebskombi nicht auch im technisch baugleichen Cabrio gibt.

Cabrio nicht mit allen Motoren

BMW 220d Cabrio Foto: Daniel Kraus
In 20 Sekunden öffnet sich das Stoffverdeck - auch während der Fahrt.

Denn der offene 2er bekommt zwar die gleiche Modellpflege, aber nicht alle Motoren des Coupés. Zum ersten Kennenlernen steht er als 220d mit Achtgangautomatik bereit, der vielleicht nicht die erste Wahl in der Palette ist, jedoch hervorragend zum gepflegten Cruisen passt. Anders als das sehr sportlich ausgelegte Top-Coupé ist das selbstzündende Cabrio eher ein komfortabler und unauffälliger Begleiter – der Motor zurückhaltend, die Automatik flauschig wandelnd und schaltend, da merkt man erst beim Tanken was vom Diesel. 41.100 Euro kostet der 220d als Cabrio mindestens, dann hat er bereits die Advantage-Ausstattung.

Wer es lieber ottomotorig mag, erhält für 800 Euro weniger einen identisch ausgestatteten 220i mit 184 PS, der jedoch bereits serienmäßig mit Automatikgetriebe (2.000 Euro Aufpreis beim Diesel) kommt. Das wäre unser Antriebstipp. Nicht verzichten sollte man übrigens beim Ankreuzen der Optionen auf das adaptive Fahrwerk für 1.100 Euro.

Immer mit dabei ist das elektrische Stoffverdeck, das selbst während der Fahrt in rund 20 Sekunden öffnet und schließt. Wie das gesamte Auto eine feine Sache – doch das war ja bereits vor der Modellpflege so.

Fazit

Gut gepflegt: Durch ein paar Pflegemaßnahmen sind die sportlichen 2er-Modelle wertiger und moderner geworden. Vor allem das edlere Ambiente im Cockpit und das aufgepeppte Infotainment fallen auf. Bei Antrieb und Fahrwerk ist der kleine 2er ohnehin up to date.

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Neuester Kommentar

"Da fragt man sich nur, wieso es diese Antriebskombi nicht auch im technisch baugleichen Cabrio gibt."

Gibt es doch - dazu hätten 2 minuten Recherche gereicht...

m.battel 3. August 2017, 20:55 Uhr
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