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Fahrbericht Crossover-SUV Opel Grandland X (2017)

Günstiger als VW Tiguan, teurer als Peugeot 3008

Opel Grandland X Foto: Dino Eisele 24 Bilder

Vor fünf Jahren wurde es beschlossen jetzt ist der da. Der Grandland X. Opels größter SUV auf Basis des Peugeot 3008. Im ersten Fahrbericht checken wir, wie seine Chancen stehen, gegen starke Konkurrenz zu punkten.

22.09.2017 Michael von Maydell 3 Kommentare

Leicht wird er es schon mal nicht haben, bei all den SUV auf dem Markt. Zumal ihm so harte Gegner wie VW Tiguan, Ford Kuga, Nissan Qashqai oder Skoda Karoq entgegenstehen. So – was kann der Granland X denn nun? Zunächst einmal ist er klar als Opel erkennbar. Dass er mit seinem Plattform-Bruder Peugeot 3008 in Sochaux vom Band läuft, ahnt auf Grund der Optik wirklich keiner. Mittel zum Zweck: der für Opel inzwischen typisch wuchtige Grill mit großen Marken-Blitz und langen Chromflügel. Zudem dominiert in der Seitenlinie gen Ende die gleichfalls übliche, überbreite und zweifarbige C-Säule.

Rundumsicht? War da wohl eher zweitrangig. Steigt man ein, ist auch hier alles Opel, genauer gesagt Opel Insignia. Infotainment, Navigation, Klimaautomatik, Tasten und Blenden – alles bekannte Elemente. Gut so, denn die Bedienung fällt leicht, man fühlt sich schnell zuhause und die Interieur-Politik des Peugeot 3008 ist ja bekanntermaßen recht speziell.

Opel Crossland X (2017)Crossover auch mit Autogas

Viel Platz, kleine Motoren

Gute Bekannte sind übrigens auch die optionalen Ergonomie-Sitze in unserem Testwagen. Besiegelt mit dem AGR-Label lassen sie sich vielfältig verstellen und erhöhen den Reisekomfort deutlich. Stichwort Reise: Das Ladevolumen fällt mit 514 bis 1.652 Litern standesgemäß aus und vorne wie hinten offeriert der 4,47 Meter lange SUV ordentlich Platz. Eine verschiebare Rückbank aber, wie sie der kleine Bruder Crossland X oder ein VW Tiguan innehat, kann er nicht bieten

Opel Grandland X
Großer Opel-SUV im Fahrbericht 1:34 Min.

Antriebsseitig greift Opel hingegen auf die Motoren von PSA zurück. Ein Dreizylinder-Benziner mit 130 PS sowie ein Selbstzünder mit 1,6 Liter Hubraum, 120 PS, 300 Nm und SCR-Kat müssen vorerst reichen. Für eine Automatikvariante gilt es je 1.600 Euro mehr zu bezahlen. Gekoppelt an eine Achtgang-Automatik folgt später noch ein stärkerer Zweiliter-Diesel, der es im 3008 auf 180 PS beziehungsweise 400 Nm bringt. Angedacht ist zudem ein Plug-In-Hybrid der mittels elektrisch angetriebenen Hinterrädern über einen Allradantrieb verfügen wird. Alle anderen Grandland X müssen sich mit Grip&Go, einem Paket aus verstellbarer Traktionskontrolle und Allwetterreifen begnügen. Gleichfalls eine Übernahme aus dem PSA-Konzern.

Für unsere erste Fahrt schnappten wir uns den Diesel. Mit 120 PS ist der SUV nicht übermotorisiert. Da der Opel mit 1.392 Kilo aber recht leicht geraten ist, geht es zügiger los als erwartet. Selbst bei schneller Autobahnfahrt wirkt der Vierzylinder nicht überfordert. Ein vorbildlicher Leisetreter ist er aber nicht und das zugehörige Sechsganggetriebe könnte etwas geschmeidiger arbeiten.

Komfortabel ausgestattet, gemütliches Fahrwerk

Opel Grandland X (2018) Foto: Opel
Schnelle Kurvenfahrten sind nicht das Metier des Opel Grandland X. Das Crossover-SUV ist von gemütlicher Gangart.

Am Fahrkomfort gibt es hingegen wenig zu mäkeln. Der Grandland X will kein Dynamiker im Stile eines Ateca sein, nein – er ist eher ein friedvoller Begleiter, der möglichst leise abrollt und seine Passagiere vor Gepolter und Stößen bewahrt. Das gelingt ihm meist sehr anständig, zumal er ohne adaptive Dämpfer auskommen muss. Die im Vergleich zum Peugeot längst nicht so zackige Lenkung, gibt sich passend zurückhaltend, liefert aber ordentlich Rückmeldung.

Bis auf das fehlende Adaptiv-Fahrwerk lässt sich der Opel aber prächtig ausstatten. Sämtliche Sicherheitsfeatures, WLAN, erstklassige LED-Scheinwerfer, Panoramadach und Vieles mehr. Angeboten wird der Opel in vier Ausstattungslinien zu Preisen zwischen 23.700 und 35.100 Euro. Das passt gut ins Segment. Für einen VW Tiguan mit 125 PS gilt es derzeit 26.575 Euro zu bezahlen. Die Preise für den Peugeot 3008 starten bei 23.250 Euro.

Fazit

Nach langer Wartezeit hat Opel nun einen geräumigen und komfortablen SUV im Angebot, der sich vor den Modellen am Markt nicht fürchten muss. Echte Highlights kann er aber leider nicht bieten.

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Neuester Kommentar

Alles richtig gemacht Opel ....Hebt sich wohtuend vom deutschen Einheitsbrei ab und hat nicht dieses Umweltverschmutzer Image von VW und Co.

Tin 22. September 2017, 19:37 Uhr
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