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Fahrbericht neuer VW Polo

So fährt sich der neue große Kleinwagen

Fahrbericht VW Polo Erlkönig Katemann Foto: VW 15 Bilder

Der neue VW Polo hat einen größeren Radstand und wächst in der Länge erstmals über die Vier-Meter-Marke. Damit ist er fast so lang wie ein VW Golf IV und fährt sich spürbar erwachsener als bisher. Erster Fahrbericht.

19.04.2017 Jens Katemann 3 Kommentare

Bis zu welcher Größe ist ein Auto eigentlich noch ein Kleinwagen? Wenn die Grenze bei vier Metern Länge liegt, wäre die sechste Generation des Polo erstmals ein Kompakter. Das ist natürlich übertrieben, denn die Neuauflage wahrt trotz des Größenwachstums einen Respektabstand zum Golf.

Das beginnt schon beim Motorenangebot, das überwiegend aus Dreizylinder-Benzinern besteht. Das Einliter-Triebwerk deckt ein Leistungsspektrum bis 115 PS ab, wobei die beiden Basisversionen ohne Aufladung mit ihren 65 und 75 PS etwas zäh wirken. Mit Turboschub geht es jedenfalls deutlich flotter und durchzugsstärker voran. Während die Saugmotoren an ein Fünfgang-Schaltgetriebe gekoppelt sind, gibt es ansonsten sechs Gänge oder das optionale Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG).

Da der neue 1,5-Liter-TSI derzeit nicht für den Polo vorgesehen ist, gibt es mehr Leistung erst beim vergleichsweise teuren GTI, der künftig von einem Zweiliter-Vierzylinder mit 200 PS angetrieben wird. Auch einen starken Diesel sucht man vergeblich, denn nur der 1.6 TDI mit SCR-Kat und 80 oder 90 PS wird hier angeboten. Die stärkere Variante kommt grundsätzlich mit DSG, die schwächere mit Sechsgangschaltung.

Der Polo wird digital

Den größten Innovationssprung macht der Polo im Innenraum. In der Mitte des Armaturenbretts sitzt künftig ein acht Zoll großer Touchscreen, der hochwertig hinter einer Glasfläche eingebaut und leicht in Richtung des Fahrers gedreht ist. Darüber lassen sich dank Apple CarPlay und Android Auto auch Smartphones einfach bedienen.

Außerdem hält das aus dem Passat und dem renovierten Golf bekannte digitale Kombi-Instrument, das je nach Ausstattungspaket zwischen 500 und 600 Euro extra kosten soll, nun erstmals auch in einem Kleinwagen (ab Comfortline) Einzug.

Mit der Neuauflage wechselt der Polo als eines der letzten Modelle auf den Modularen Querbaukasten (MQB). Damit bekommt er statt einer elektrohydraulischen nun eine elektromechanische Lenkung, die Voraussetzung für einige zusätzliche Fahrerassistenzsysteme wie das für den Spurwechsel ist. Ein weiterer Vorteil: Dank der neuen Architektur wird der Polo rund 50 Kilogramm leichter als der Vorgänger.

Fahrbericht VW Polo Erlkönig Katemann Foto: VW
Der neue VW Polo fährt er sich spürbar erwachsener als bisher.

Abgesehen von der etwas bescheideneren Motorenauswahl fühlt sich der Polo wie ein Wagen der Kompaktklasse an. Dafür sorgen zum Beispiel das harmonisch abgestimmte, komfortorientierte Fahrwerk und die bequemen Sitze. Wer es sportlicher mag, muss übrigens nicht unbedingt zum GTI greifen. Denn optional ist erstmals ein Sportfahrwerk mit volladaptiven Dämpfern erhältlich, was aber wohl nur wenig Kunden bestellen dürften.

Bleibt die Frage: Ist der neue Polo womöglich der bessere Golf? Nein, aber eine gute, günstigere Alternative für all jene, die weder den größeren Innen- und Kofferraum noch die stärkeren Motoren oder die noch zahlreicheren Komfort- und Sicherheitsextras brauchen. Fahrdynamisch spielt der Golf allerdings nach wie vor in einer anderen Liga. Ab Oktober steht der neue Polo beim Händler. Der Basispreis dürfte wie bisher unter 13.000 Euro liegen.

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Neuester Kommentar

Die Betonung "günstiger als der Golf" sollte man unterstreichen. Der Polo mit wenigen aufpreispflichtigen Extras ist Heute schon teurer als ein gut Ausgestatter Mittelklassewagen mit Extras anderer Hersteller, außer Audi. BMW und DB treten hier nicht an.

Hübsch ist er schon, die jüngste Vergangenheit der Motorenprobleme, auch DSG, sollte man nicht unter den Tisch kehren. VW ist zu teuer für solche Probleme, vor Allem wenn die Kulanz bei Null ist.

Quadmoto 20. April 2017, 10:19 Uhr
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