A1GP

Ferrari liefert Motoren

Foto: A1GP

Wie auto-motor-und-sport.de bereits im September gemeldet hat, wird Ferrari der offizielle Motorenlieferant der A1GP-Rennserie. Der Veranstalter gab am Donnerstag (11.10.) offiziell bekannt, dass der Vertrag mit den Italienern ab 2008 über sechs Jahre läuft.

Neben den Motoren soll Ferrari die Rennserie auch bei Fragen des Designs und der Herstellung der Chassis beratend zur Seite stehen. Tony Teixera, der Vorsitzende der A1GP-Serie nannte die Zusammenarbeit "historisch und bahnbrechend".

Verbindung zwischen A1GP und Formel 1

Es ist wirklich überraschend, dass sich mit Ferrari ein Formel 1-Rennstall in einer konkurrierenden Formelserie engagiert. Doch seit bekannt wurde, dass Teixera seinerseits in der Formel 1 einsteigen will, hat auch Bernie Ecclestone seine Zustimmung zu dem Deal gegeben.

Der Portugiese, der im Diamantengeschäft ein Vermögen gemacht hat, kündigte bereits mehrfach an, ein Team kaufen zu wollen. Toro Rosso liegen bereits zwei Angebote vor. Teixera will sowohl die Anteile von Gerhard Berger als auch die von Red Bull-Chef Dieter Mateschitz erwerben. Doch die beiden lehnten bisher ab. "Die wollen das Team kaufen und dass Red Bull die Zeche zahlt", spottet Berger.

Kreis schließt sich

Doch Teixera will sich das Team nicht zum Privatvergnügen kaufen. Hinter seiner Offerte steckt Ferrari, womit sich der Kreis schließt: Die Italiener wollen sich ein B-Team halten, ähnlich wie es bei McLaren mit Prodrive geplant war. Als Teamchef sollte Nicolas Todt eingesetzt werden. Der Sohn von Ferrari-Sportchef Jean Todt hat mit dem GP2-Team ART bereits beachtliche Erfolge abgeliefert.

Auch Ecclestone wäre diese Lösung nur recht. Dem Formel 1-Chef ist Toro Rosso schon lange ein Dorn im Auge. Das Red Bull-Schwesterteam sträubt sich vehement gegen ein neues Concorde Agreement, dass für Kundenautos keine Erfolgsprämien vorsieht.

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