Abu Dhabi

Sieben Jahre Formel 1

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Die Formel 1 wird von 2009 an in Abu Dhabi und damit in einem zweiten arabischen Land Station machen.

Die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate unterzeichnete nach übereinstimmenden Medienberichten vom Samstag (3.2.) einen Siebenjahresvertrag mit Bernie Ecclestones Unternehmen Formula One Management (FOM). "Ich bin mir aber sicher, dass wird dort für immer fahren werden", sagte Ecclestone einen Tag vor einer großen Formel-1-Parade durch die Metropole im Mittleren Osten.

Während die Rennen in Europa und speziell in Deutschland ums Überleben kämpfen müssen, ist seit 2004 bereits Bahrain fester Bestandteil des Rennkalenders. Das Königreich einigte sich kürzlich auf eine langfristige Zusammenarbeit bis ins nächste Jahrzehnt. Durch das geplante Rennen in Abu Dhabi würde der Grand Prix in Bahrain nicht gefährdet, betonte Ecclestone.

"Ich bin mir sicher, dass Bahrain und Abu Dhabi eng zusammenarbeiten werden, um sicherzustellen, dass die Formel 1 in diesem Teil der Welt sehr erfolgreich ist", sagte Ecclestone. Dies sei sehr wichtig. Derzeit würden weitere fünf Länder darauf warten, dass sie Rennen ausrichten dürften, so der Formel-1-Boss, der den Kalender insgesamt auf 20 Grand Prix’ aufstocken will, nachdem in der am 18. März in Australien beginnenden Saison lediglich 17 Rennen ausgefahren werden. Auch ein Nachtrennen soll in den weiteren Planungen eine Rolle spielen. Ort des Geschehens könnte Singapur sein.

Für den Bau der Strecke in Abu Dhabi wird der deutsche Formel-1- Architekt Hermann Tilke verantwortlich zeichnen. Sie soll auf der 2.500 Hektar großen Yas-Insel entstehen, auf der auch der neue Ferrari-Themenpark errichtet werden soll. Die Streckenlänge soll voraussichtlich 5,8 Kilometer betragen. Die Insel sei ursprünglich flach, "aber wir haben künstlich einige Hügel aufgeschüttet, so dass die Strecke auf und ab gehen wird. Ein Teil der Strecke wird permanent sein, die restlichen 2,5 Kilometer werden durch die Stadt führen, vorbei am Yachthafen", erklärte Tilke.

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