Adrian Sutil in Kanada

Bereit für die nächste Überraschung

Adrian Sutil - Force India - Formel 1 - GP Kanada - 7. Juni 2013 Foto: xpb 68 Bilder

Adrian Sutil will nach Platz 5 in Monaco auch in Montreal ganz vorne mitgeigen. Der Force India-Pilot ist sich sicher, dass der Speed seines Autos gut genug ist, die Top Teams unter Druck zu setzen. Grundlage für ein gutes Rennen ist ein gutes Qualifying.

Adrian Sutil hat in Monaco alle überrascht. Nur Sutil selbst sah die Sache nüchtern. Das gute Ergebnis habe sich schon vorher angedeutet. "Ich war ja nicht nur in Monaco schnell. Ich war ja schon in Bahrain das schnellste Auto auf der Strecke. In Barcelona war ich das fünftschnellste Auto. Die kleinen Zwischenfälle können passieren, aber vom Speed her waren wir die ganze Zeit da. Es hat nur ein bisschen gebraucht, das in ein Resultat umzuwandeln."

Also stehen die Zeichen auch in Montreal wieder auf Angriff. "Das Ziel ist - wie schon das ganze Jahr - das Podium", so Daueroptimist Sutil. Grundlage für ein gutes Rennergebnis ist ein guter Startplatz, auch wenn der wegen der guten Überholmöglichkeiten in Montreal nicht ganz so wichtig ist wie auf anderen Strecken.

Reifentemperatur macht Probleme

"Die Abstände sind hier geringer als sonst. Wenn man eine gute Runde hinbekommt, kann man schon mal zwei, drei Positionen weiter vorne stehen. Platz sechs bis acht ist möglich", blickt Sutil auf den Samstag. Eine Position könnte der Deutsche auch noch geschenkt bekommen. Romain Grosjean muss 10 Plätze weiter hinten starten.

Schwierigkeiten könnte allerdings das kühle Wetter machen. "Heute war es für mich nicht möglich, in der ersten Runde eine schnelle Zeit zu fahren", erklärte Sutil nach dem Training. Allerdings sorge das nicht für größere Beunruhigung. "Wir wissen, dass man in Kanada immer mehr als eine schnelle Runde fahren kann, weil es fast nur geradeaus geht."

Sutil fliegt durch die Zielschikane

Auch auf dem Longrun hatte Sutil etwas Probleme, die Gummis auf Temperatur zu bekommen. Vor allem auf der Vorderachse. Dazu kamen leichte Bremsprobleme, was immer wieder zu stehenden Rädern geführt hat. Mit seinem Sprung über die Randsteine in der Zielschikane sorgte Sutil für eine der spektakulärsten Szenen des Trainings. "Das hat dem Unterboden sicher nicht gutgetan. Aber wenigstens sind keine Teile weggeflogen", sah der 30-Jährige seinen Fauxpas locker.

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