Adrian Sutil

Probleme mit Timing und Unterboden

Adrian Sutil Foto: xpb 77 Bilder

Ein gebrochener Unterboden kostete Adrian Sutil in Melbourne wertvolle Trainingszeit. Schuld am 17. Platz am Freitag (25.3.) war aber auch die mangelhafte Kommunikation.

Adrian Sutil muss sich wieder an schwierige Zeiten und hintere Plätze gewöhnen. Im Klassement des Freien Training belegte der Force India-Pilot am Ende nur Platz 17. Etwas weiter sollte es im Qualifying schon gehen, hofft der Deutsche. Am Donnerstag rechnete Sutil noch mit Platz zehn bis 16. "Ich denke das wird sich etwa um den 13. oder 14. Platz einpendeln", lautete die etwas genauere Prognose nach dem Freien Training.

Force India verschläft Heckflügel-Test

Der Grund, warum Sutils Name im Klassement deutlich weiter hinten auftauchte, war so einfach wie kurios. "Wir haben erst eine halbe Stunde vor dem Ende der Sitzung erfahren, dass wir den Heckflügel nicht mehr nach Wunsch verstellen durften", beklagte Sutil die mangelnde Kommunikation.

Die FIA führte 30 Minuten vor dem Ende der Sitzung einen Heckflügel-Test unter Rennbedingungen durch. Dabei wurde die Heckflügel-Aktivierung nur auf der Zielgeraden freigeschaltet und nicht wie im Training üblich auf der ganzen Strecke. "Ich bin kurz vorher auf frischen weichen Reifen rausgegangen und habe die nicht mehr auf Temperatur bekommen. Deshalb war die Zeit auch nicht so gut."

Gebrochener Unterboden kostet Trainingszeit

Die Kommunikation war aber nicht das einzige Problem für Sutil an diesem Tag. "Leider ist bei meinem Auto der Unterboden gebrochen. Vielleicht durch Vibrationen. Das hat etwas Zeit gekostet." Generell war der Deutsche aber nicht unzufrieden. "Der neue Heckflügel funktioniert. Jetzt waren wir wieder mit die schnellsten auf der Geraden. Nur in den Kurven verlieren wir die Zeit. Da fehlt einfach noch Abtrieb."

Auch der Reifenverschleiß macht Sutil Hoffnungen. "Die weichen Reifen halten hier auch deutlich länger als beim Test. Ich bin auf einem Longrun zwölf Runden ohne Probleme gefahren. Weil es hier so wenige schnelle Kurven gibt, brauchen sie allerdings mindestens eine Runde, um auf Temperatur zu kommen."

Zweistopp-Rennen sind möglich

Das könnte sich auch auf die Taktik auswirken. Statt eines Boxenstopp-Festivals erwartet Sutil deutlich weniger Betrieb bei den Mechanikern. "Zwei Stopps sind vielleicht möglich. Man verliert hier in Australien sehr viel Zeit in den Boxen. Deshalb kann es gut sein, dass einige das mit zwei Stopps versuchen werden."

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