Adrian Sutil vor dem GP Korea

"Rubens wird langsam gefährlich"

Adrian Sutil Foto: Daniel Reinhard 26 Bilder

Force India-Pilot Adrian Sutil würde sich beim GP Korea gerne Platz neun von Michael Schumacher zurückholen. Dabei muss der deutsche Formel 1-Pilot aber auch auf Rubens Barrichello aufpassen, der hinter ihm lauert. Sutil weiß: "Der Williams ist momentan besser als unser Auto."

Für Adrian Sutil lief es zuletzt enttäuschend. Mit nur zwei Zählern in drei Rennen schlug sich der Abwärtstrend von Force India auch auf dem Punktekonto des Deutschen nieder. Vom angepeilten neunten Platz ist der 27-Jährige so weit entfernt wie lange nicht mehr in dieser Saison.

Für Korea erhofft sich der Gräfelfinger eine kleine Wende im Privatduell mit Michael Schumacher: "Michael konnte in Suzuka mit dem sechsten Platz an mir vorbeiziehen. Da will ich natürlich wieder den Anschluss herstellen", erklärt Sutil gegenüber auto motor und sport.de. Ein Platz unter den ersten Zehn reicht dem ehrgeizigen Piloten nicht: "Am Ende möchte ich einstellig abschließen und Neunter in der WM werden."

Sutil hat Barrichello im Blick

Nimmt man die letzten Rennen zum Maßstab, scheinen die Chancen dafür aber nicht besonders gut zu stehen. Dreimal in Folge verpasste Force India den Einzug in die letzte Qualifying-Runde. Die Konkurrenz von Sauber und Williams hat sich einen Vorsprung erarbeitet. Sutil weiß, dass er sich im WM-Kampf nicht mehr nur nach vorne orientieren kann: "Ich muss auch nach hinten schauen. Rubens (Barrichello) wird langsam gefährlich. Und der Williams ist momentan um einiges besser als unser Auto."

Die Hoffnungen auf einen großen Sprung in Korea sind begrenzt. "Von der Pace erwarte ich nicht, dass wir da großartig besser oder schlechter sind als in den letzten Rennen", blickt Sutil voraus. "Vielleicht ist es ein Vorteil, dass ich mich schnell an neue Strecken gewöhne. Man sieht das häufig im Freitagstraining, wer sich schnell an neue Bedingungen gewöhnt. Da gehöre ich sicher dazu."

Sutil: "Korea fühlt sich gut an"

In der Woche vor Korea durfte der Deutsche die neue Strecke schon einmal testen. Im McLaren-Simulator im englischen Woking drehte Sutil die ersten virtuellen Runden in Yeongam. "Korea hat sich im Simulator gut angefühlt. Es ist eine sehr interessante Strecke mit langen Geraden, ein paar Spitzkehren drin, schnellen und mittelschnellen Kurven und vielen Kombinationen. Es hat am Anfang etwas gedauert, bis ich die Strecke gekonnt habe. Aber es ist ein gelungener Kurs, der mir gefällt und Spaß macht."

Auch den Kampf um den WM-Titel beobachtet die Force India-Nummer 1 mit Interesse. Allerdings muss Adrian Sutil seine Prognose mittlerweile revidieren. "Ich habe ja hartnäckig immer meinen guten Freund Lewis (Hamilton) verteidigt. Jetzt ist es das erste Mal, dass ich sagen muss: Einer von Red Bull wird es machen. Im Moment hat Webber noch die besseren Chancen."

Noch keine Entscheidung für 2011

Gerne würde Adrian Sutil auch endlich ganz vorne mitmischen. Doch der Wahlschweizer weiß auch, dass die Möglichkeiten mit Force India begrenzt sind. Nach vier Jahren im selben Team kokettierte er zuletzt immer wieder mit einem Wechsel des Rennstalls. Doch einen Monat vor Saisonende ist immer noch keine Entscheidung gefallen, in welchem Cockpit er 2011 sitzen wird.

"Wir haben uns noch nicht entschieden. Es ist schwieriger, als ich dachte", gibt Sutil zu. "Man darf dabei nicht nur an das nächste Jahr denken. Man muss auch auf die weitere Zukunft danach schauen. Ich möchte mich natürlich verbessern, aber aktuell sind die Top-Teams gut besetzt. Ich habe aber auch kein Problem damit, bei Force India zu bleiben, deshalb mache ich mir da keinen großen Kopf."

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