Adrian Sutil

"Wir haben nach dem Test gehandelt"

Sutil Helm 2011 Foto: Force India 14 Bilder

Nach den schwachen Tests spuckt man im Force India-Lager leisere Töne. Das Auto wurde zwar noch einmal verbessert, ein Platz in den Punkten wäre für Adrian Sutil allerdings schon ein großer Erfolg.

Im australischen Schlafrhythmus ist Adrian Sutil noch nicht angekommen. Erst am Montag ist der Force India-Pilot in Melbourne gelandet. "Das ist schon an der Grenze", gibt Sutil zu. An der Müdigkeit alleine lag es allerdings nicht, dass sich der Deutsche sehr zurückhaltend zu seinen Erfolgsaussichten in Melbourne äußerte.

Sutil sieht Force India zwischen zehn und 16

"Der Einzug in die dritten Runde des Qualifyings wird aus eigener Kraft schwierig", so Sutil. "Ich denke wir stehen momentan irgendwo zwischen dem zehnten und 16. Platz." Ganz sicher ist sich der 28-Jährige allerdings nicht. Zu viele Unbekannte gibt es noch. Auch über das eigene Auto hat man noch nicht genügend Informationen gesammelt.

Nach der verkorksten Barcelona-Testwoche wurde der VJM04 erneut umgebaut. "Wir haben nach dem Test gehandelt", erklärt Sutil. "Dennoch werden wir im ersten Rennen noch nicht ganz da sein, wo wir hinwollen." Der Frontflügel ist neu, am Diffusor wurde noch einmal gearbeitet und der Heckflügel ist modifiziert. "Da hatten wir ein paar Probleme mit dem Verstellmechanismus", erklärt der Force India-Pilot.

Taktikspielchen schon im Qualifying?

Mit seinem Schicksal einfach abfinden will sich der Daueroptimist Sutil nicht. "Würde man mir heute einen zehnten Platz anbieten, würde ich ihn nicht nehmen. Das wäre ja langweilig." Im Qualifying könnte er vielleicht freiwillig auf den Einzug in die dritte Runde verzichten, sollte er dazu in der Lage sein. Die Autos unter den ersten Zehn, müssen nämlich auf den gebrauchten Gummis aus dem Zeittraining starten.

"Am Start sind neue Reifen ein riesiger Vorteil", gibt Sutil zu bedenken. "Da muss man sehr taktisch vorgehen. Als größten Force India-Trumpf sieht der Pilot aktuell die Zuverlässigkeit seines Dienstwagens. "Da hatten wir kaum Probleme beim Testen. Und wenn man in dieser frühen Phase der Saison ins Ziel kommt, hat man schon gute Chancen auf Punkte. Ich glaube, es gibt Teams, die da noch Schwierigkeiten haben."

Saisonziel bleibt bestehen

Trotz der zu erwartenden Probleme zum Start hält Sutil an seinen Zielen für die Saison fest. "Ich will in die Top Ten. Wenn am Ende ein achter Platz rausspringt, wäre das super." Schon im Vorjahr war er auf dem Weg dazu. Doch am Ende ging seinem Team die Puste aus. "Das soll uns in dieser Saison nicht passieren. Vielleicht läuft es ja andersrum und wir sind am Ende stärker." Wie gesagt, der Optimismus bei Sutil ist grenzenlos.

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