Daniel Ricciarado - Red Bull - Formel 1 - GP Monaco - 25. Mai 2017 sutton-images.com
Lance Stroll - Williams - Formel 1 - GP Monaco - 25. Mai 2017
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Kann Red Bull die Favoriten ärgern?

„Alles zwischen Reihe 1 und 3 möglich“

Red Bull war am ersten Trainingstag bei der Musik. Müssen Mercedes und Ferrari jetzt mit einem neuen Konkurrenten rechnen? Red Bull-Berater Helmut Marko will das nicht ausschließen.

Monte Carlo soll das erste große Highlight für Red Bull werden. Der WM-Zweite des Vorjahres musste sich in den ersten 5 Rennen mit zwei Podestplätzen begnügen. Die Siege gingen an Mercedes und Ferrari. Und Red Bulls Abstand zur Spitze betrug je nach Strecke zwischen 0,6 und 1,7 Sekunden. Das Upgrade von Barcelona gab noch Rätsel auf. Es schien im Training zu funktionieren, im Rennen jedoch nicht.

Teamberater Helmut Marko begründete es mit Verständnislücken der Ingenieure. „Prinizpiell zeigen die neuen Sachen Wirkung. Jetzt geht es ans Feintuning. In Barcelona lagen wir mit dem Setup noch nicht optimal. Deshalb stimmte das Handling nicht.“ Das resultierte in Abtriebsverlust auf der Hinterachse. Deshalb auch der hohe Reifenverschleiß.

Ricciardo braucht ein stabiles Heck

Daniel Ricciardo litt unter dem nervösen Heck mehr als Max Verstappen. „Wenn das Auto hinten nicht stabil ist, fühlt sich Ricciardo nicht wohl. Verstappen ist das Heck egal, solange das Auto nur in die richtige Richtung zeigt“, erklärt Marko genüsslich. In Monte Carlo waren die früheren Monaco-Könige wieder bei der Musik. Daniel Ricciardo belegte hinter Sebastian Vettel Rang 2, Max Verstappen Platz 6.

Der Österreicher bilanzierte den ersten Trainingstag optimistisch: „Wir kommen langsam näher, sind aber noch nicht nahe genug.“ Monte Carlo muss aber kein Gradmesser für das generelle Befinden des Red Bull RB13 sein. Auf dem Stadtkurs spielt der Motor die geringste Rolle. Und die Fahrer können Defizite vom Auto kompensieren. Trotzdem traut sich Marko zu sagen: „Alles zwischen Reihe 1 und 3 ist möglich.“

Red Bull ging von vornherein mit einer aggressiven Strategie in das Monaco-Wochenende. Das Team reservierte für Verstappen und Ricciardo jeweils 11 Garnituren Ultrasoft-Reifen, aber nur einen Satz Supersoft und Soft. Damit können die Red Bull-Piloten den Supersoft-Reifen erst im Rennen benutzen. Für Marko kein Problem: „Hier kannst du nur einen Reifen brauchen, und das ist der Ultrasoft. Der hält ewig.“

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