Alfa Romeo C41 - Shakedown - Barcelona - 2021 Alfa Romeo
Alfa Romeo C41 - Shakedown - Barcelona - 2021
Alfa Romeo C41 - Shakedown - Barcelona - 2021
Alfa Romeo C41 - Shakedown - Barcelona - 2021
Alfa Romeo C41 - Shakedown - Barcelona - 2021 33 Bilder

Alfa Romeo C41 - F1-Auto 2021: Infos und Bilder

Alfa Romeo C41 für 2021 Neuer Look und neue Nase

Alfa Romeo hat seinen Formel-1-Renner für die Saison 2021 vorgestellt. Bei einer glamourösen Zeremonie in Warschau wurde der neue Dienstwagen von Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi feierlich enthüllt. Wir blicken auf interessante Technik-Details und zeigen erste Bilder vom C41.

Für Alfa Romeo gab es in der abgelaufenen Saison nicht viel zu feiern. Acht WM-Pünktchen reichten in der Teamwertung nur für den drittletzten Platz. Der Rückstand zum vorderen Mittelfeld betrug regelmäßig mehrere Zehntel. In die Top Ten ging es für Kimi Räikkönen und Antonio Giovinazzi nur, wenn die Konkurrenz Schwächen zeigte.

2021 soll mit dem C41 alles besser werden. Schon die Bezeichnung deutet auf einen großen Schritt nach vorne hin, schließlich wurde in der traditionellen Sauber-Nomenklatur eine Nummer einfach übersprungen. Angeblich will man die Typen-Bezeichnung näher an die Jahreszahl anlehnen. Also kommt nach dem C39 nun im Jahr 2021 der C41.

Dabei war das Vorjahresmodell gar kein so schlechtes Rennauto. Doch leider gelang es den Schweizer Ingenieuren nicht, das zweistellige PS-Defizit des Ferrari-Motors auszugleichen. Erst mit der Winterpause besteht nun die erste Möglichkeit, Entwicklungsschritte am Antriebsstrang vorzunehmen und die Power-Lücke zu verkleinern. Ferrari verspricht, dass der neue V6 endlich wieder konkurrenzfähig ist.

Alfa Romeo - C41 - Präsentation - Formel 1 - 2021
Alfa Romeo
Der Alfa Romeo C41 bekommt eine neue Nase und einen neuen Frontflügel.

Alfa Romeo C41 mit neuer Frontpartie

Was den Rest des Autos anging, schränkte das Reglement die Möglichkeiten der Ingenieure aus Kostengründen künstlich ein. Der C41, der am Montag (22.2.) in Warschau, der Heimat von Hauptsponsor Orlen vorgestellt wurde, basiert auf dem gleichen Monocoque wie sein Vorgänger. Wie bei der Konkurrenz blieben den Ingenieuren lediglich zwei Token für die Weiterentwicklung wichtiger Elemente.

Bei Alfa entschieden sich die Techniker für Modifikationen an der vorderen Aufhängung und den Umbau der Nase. Das Loch in der Spitze ist nun etwas bauchiger. Direkt hinter dem Ansatz wächst seitlich ein sogenannter Cape-Flügel nach hinten. Die Oberseite der Frontpartie ist etwas rundlicher geformt und steht nun nicht mehr so flach im Wind. Am Frontflügel ist ein deutlich stärker konturiertes Hauptblatt zu erkennen.

Im hinteren Teil des Autos beschränken sich die Änderungen vor allem auf die aerodynamischen Einschnitte, die das 2021er Reglement vorgibt. Der Unterboden zieht sich zum Heck stark ein. Die hinteren Bremshutzen und die Diffusor-Finnen wurden gekappt. Das soll den Abtrieb künstlich senken und die Belastung der Reifen reduzieren.

"Das Reglement hat dazu geführt, dass viel Performance verloren ging, die wir versuchen mussten, zurückzuholen. Dazu wurde auch noch die Weiterentwicklung eingeschränkt. Wir mussten erst einmal entscheiden, in welchen Bereichen wir mit den zur Verfügung stehenden Token am meisten Performance bekommen", erklärte Technikchef Jan Monchaux.

"Drei Testtage vor der Saison in Bahrain sind natürlich sehr wenig. Das wird auf der Strecke sehr hektisch werden. Wir müssen schnell unsere Liste abarbeiten. Immerhin kommt uns entgegen, dass das Wetter trocken sein sollte, was in Barcelona nicht immer der Fall war. Auch die Belastung der Reifen sollte repräsentativer sein. Wir können es kaum erwarten, mit dem Programm zu beginnen."

Alfa Romeo - C41 - Präsentation - Formel 1 - 2021
Alfa Romeo
Auf der Motorhaube wurden die roten und weißen Flächen einfach getauscht.

Rot und weiß werden umgedreht

Am deutlichsten macht sich der Modellwechsel in Sachen Lackierung bemerkbar. Die Motorabdeckung mit den großen Logos von Alfa Romeo und Orlen ist nun nicht mehr oben rot und unten weiß, sondern umgekehrt lackiert. Die kleine Finne am Kamm der Haube ist neuerdings schwarz abgesetzt.

An den Frontflügel-Flaps verschwand dagegen die schwarze Farbe. Sie sind nun weiß lackiert. Am Heckflügel-Flap gingen die Designer von Weiß auf Rot über. Auch bei den Endplatten der Flügel wurden die beiden Töne einfach gewechselt. Hinten ist nun mehr Weiß zu sehen, vorne dafür mehr Rot.

Teamchef Frederic Vasseur äußerte sich bei der feierlichen Zeremonie in Warschau verhalten optimistisch: "Unsere Erwartungen sind natürlich hoch, wie es bei solchen Präsentationen immer der Fall ist. Die Vorfreude ist natürlich groß. Wir wissen aber auch, dass es etwas länger dauern wird, bis wir wieder an der Spitze des Mittelfeldes zurückkommen. Wir müssen einen Schritt nach dem anderen machen."

In der Galerie zeigen wir Ihnen die ersten Fotos des neuen Alfa Romeo C41.

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