Alguersuari-Rekord in Gefahr

Die jüngsten F1-Piloten aller Zeiten

Mark Webber 2002 GP Australien McNish Salo Massa Foto: xpb 37 Bilder

Jaime Alguersuari ist mit 19 Jahren und 125 Tagen der jüngste Formel 1-Starter aller Zeiten. Doch der Spanier wird bald abgelöst. Der neue Toro Rosso-Pilot Max Verstappen schlägt ihn um Längen. Genau 20 Fahrer haben im Alter unter 21 Jahren debütiert. Wir stellen sie Ihnen vor.

Red Bull ist auf Rekordjagd. Nachdem es im Augenblick mit WM-Titeln nicht klappt, sucht sich der österreichische Limonade-Fabrikant die Sensationen anderswo. Mit der Verpflichtung des Holländers Max Verstappen für Toro Rosso ist eines jetzt schon klar. Beim GP Australien 2015 wird ein Rekord ausgelöscht, der dann erst knapp sechs Jahre alt sein wird. Und den auch ein Toro Rosso-Fahrer hält.

Jaime Alguersuari war bei seinem GP-Debüt in Ungarn 2009 exakt 19 Jahre und 125 Jahre alt. Er schlug damals den Rekordhalter Mike Thackwell, der beim GP Kanada 1980 im Alter von 19 Jahren und 182 Tagen sein erstes Formel 1-Rennen fuhr. Die Differenz betrug nur 57 Tage.

Rekord von Verstappen Junior schlägt Senior deutlich

Max Verstappen wird beim GP Australien am 15. März 2015 einen Rekord aufstellen, der vermutlich lange Bestand haben wird. Der Sohn des früheren Formel 1-Piloten Jos Verstappen ist dann unglaubliche 17 Jahre und 166 Tage jung.

Verstappen junior schlägt auch seinen Vater um Längen. Jos Verstappen debütierte 1994 in Brasilien im Alter von 22 Jahren und 22 Tagen. Sohn Max stößt mit seinem Debüt einen anderen Red Bull-Piloten aus den Top 20. Christian Klien debütierte 2004 in Melbourne mit 21 Jahren und 29 Tagen. Damit liegen unter den jüngsten 20 Fahrern der Formel 1 ausschließlich Piloten, die jünger als 21 sind.

Nur fünf Youngster auf Anhieb mit WM-Punkten

Unter den 20 jüngsten Debütanten haben nur fünf auf Anhieb gepunktet. Daniil Kvyat, Sebastian Vettel, Sebastien Buemi, Nico Rosberg und Vitantonio Liuzzi zeigten sofort ihr Talent. Mehr als zwei Punkte holte aber keiner. Nico Rosberg vergoldete den Punktegewinn 2006 noch mit der schnellsten Runde in Bahrain. Das gelang überhaupt nur vier Fahrern in der GP-Geschichte.

Puristen werden in unserer Liste zwei Fahrer vermissen, die genau genommen dorthin gehören. Es sind zwei Debütanten vom Indy 500. Das 500 Meilen-Rennen zählte von 1950 bis 1960 zur Formel 1-WM, wobei es weder bei den Fahrzeugen noch bei den Fahrern Überschneidungen gab. Mit ganz wenigen Ausnahmen. Troy Ruttman war bei seinem Indy-Start 1950 unverschämte 20 Jahre und 80 Tage jung. Die meisten Kollegen hatten die 40 schon überschritten.

Der Indy-Sieger von 1952 versuchte sich 1958 sogar außerhalb des Brickyards. Er trat mit einem Maserati in Reims an. Sein Kollege Jimmy Davies, der 1950 im Alter von 20 Jahren und 285 Tagen debütierte, war dagegen ein typischer Bleifuß. Davies schaffte nie den Sprung über den Atlantik.

Wir zeigen Ihnen die 20 jüngsten Formel 1-Einsteiger chronologisch in unserer Bildergalerie. Dafür mussten wir teilweise ganz tief ins Archiv hinabsteigen.

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