Alonso darf nicht fahren

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Die Formel 1 legt an diesem Dienstag (28.11.) den ersten Gang zur Vorbereitung auf die kommende Saison ein, doch für Weltmeister Fernando Alonso und Ferrari-Neuzugang Kimi Räikkönen herrscht vorerst Leerlauf.

Sowohl der frisch vermählte, zweimalige Titelträger aus Spanien, als auch der "Iceman" aus Finnland haben von ihren bisherigen Arbeitgebern nicht die Freigabe erhalten, für ihre neuen Teams an den ersten Tests für die Formel-1-Saison 2007 teilzunehmen. Alonso will laut spanischen Medienberichten aber noch einmal versuchen, vorzeitig Grünes Licht von Renault zu bekommen, um für sein neues McLaren-Mercedes-Team fahren zu dürfen. Einer der Hauptgründe: Die Eingewöhnungszeit an die neuen Bridgestone-Reifen.

"Die Reifen werden das Thema Nummer Eins in dieser Woche sein", betonte auch BMW-Motorsportchef Mario Theissen. Ebenso wie das britisch-schwäbische Silberpfeil-Team mit Champion Alonso muss sich auch BMW an die Pneus der Japaner gewöhnen, die nach dem Ausstieg von Rivale Michelin die Königsklasse des Motorsports alleine mit den Reifen versorgen. Auch Renault, Honda, Red Bull Racing und die Scuderia Toro Rosso betreten Neuland, während Ferrari mit Räikkönen als Nachfolger des zurückgetretenen Rekordchampions Schumacher, Toyota, Williams, Spyker und Super Aguri mit den Bridgestone-Reifen mehr oder weniger intensiv vertraut sind.

Nick Heidfeld: "Ferrari im Vorteil"

"Ich denke, dass Ferrari nächstes Jahr einen kleinen Vorteil hat durch die Bridgstone-Reifen", sagte BMW-Pilot Nick Heidfeld und befürchtet, dass die Scuderia auf Grund der langen Partnerschaft bevorzugt behandelt werden könnte. BMW-Teamchef Theissen geht unterdessen davon aus, dass alle Teams mit dem gleichen Reifen-Material ausgestattet werden.

Der japanische Hersteller selbst bestätigte dies bereits ausdrücklich und sieht die alten Kunden nicht einmal im Vorteil wegen des bereits bestehenden Erfahrungsaustauschs. Für diese Rennställe sei es ebenfalls so, als finge man mit einem weißen Blatt Papier an, hieß es. Die Produktion für die Saison 2007 unterscheide sich grundlegend von den bisherigen.

Reifen für Saisonauftakt schon fertig

Die Japaner versicherten zudem, für die Tests die Reifen zur Verfügung zu stellen, mit denen die elf Formel-1-Rennställe auch beim Saisonauftakt am 18. März im australischen Melbourne an den Start gehen werden. Um es den Neukunden einfacher zu machen, wurde umfangreiches Datenmaterial an die Teams geliefert.

"Auch die größte Menge mathematischer Daten kann dir nicht die Feinheiten der Reifen und vor allem der Reifenmischungen erklären. Um wirklich zu verstehen, wie sich die Reifen über einen ganzen Turn verhalten, welcher Fahrstil der Beste für sie ist und wo ganz allgemein ihre Stärken und Schwächen liegen, müssen wir auf die Strecke", sagte Renaults Technischer Direktor Pat Symonds.

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