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Alonso enttäuscht

Hitze schlecht für Ferrari

Fernando Alonso  - GP Kanada 2014 Foto: xpb 66 Bilder

Die Ferrari-Piloten starten von den Positionen 7 und 10 in den GP Kanada. Gemessen an den Leistungen vom Freitag war das eine Enttäuschung. Die Fahrer gaben den gestiegenen Temperaturen und der Rückkehr zu der alten Motorabdeckung die Schuld.

Am Freitag sah alles noch rosig aus. Ferrari schien die zweite Kraft hinter Mercedes. Der Samstag brachte die Ernüchterung. Fernando Alonso schaffte es nur auf Startplatz 7. Kimi Räikkönen startet vom zehnten Rang. Ausreden gab es nicht.

"Platz 7 war heute unser Limit. Ich bin mit meiner Runde zufrieden. Aber leider waren sechs Autos schneller als wir", zuckte Alonso mit den Schultern. Im Vergleich zum Freitag verloren die roten Autos an Grip. Die Ingenieure vermuten, dass es an den höheren Temperaturen lag. Die Asphaltemperatur kletterte am Samstag auf 46 Grad. 20 mehr als am Vortag.

Rückkehr zur alten Motorabdeckung

Ein zweiter Grund für die Startplätze hinter zwei Mercedes, zwei Red Bull und zwei Williams war der Rückgriff auf die alte Motorabdeckung. Die neue gibt im Heck deutlich mehr Abtrieb. "Bei diesen Temperaturen bekommen wir mit der neuen Verkleidung Kühlprobleme. Sie ist etwas für die nächsten Rennen, wo es hoffentlich kühler wird", erklärte Alonso. Der Spanier lobte die Ausbaustufe: "Generell hat das neue Paket funktioniert. Das Auto ist definitiv besser geworden."

Für Alonso kam das Trainingsergebnis nicht überraschend. "Wir sind am Freitag immer Dritter und rutschen dann am Samstag zurück. Vielleicht liegt das an dem Programm, das wir am Freitag fahren. Wir konzentrieren uns im Vergleich zu den anderen vielleicht zu sehr auf die Qualifikation."

Beim Start wenig zu holen

Am Sonntag zeigt Ferrari meistens eine umgekehrte Entwicklung. Über die Distanz sind die roten Autos stärker als auf eine Runde. Meistens beginnt die Auferstehung der Ferrari schon beim Start. Bei nur 260 Meter Anlauf in die erste Kurve, die sofort in eine zweite übergeht, sieht Alonso wenig Möglichkeiten Plätze gutzumachen. "Der Start ist immer schwierig in Montreal. Meistens wird es ein Paarlauf durch die ersten zwei Kurven, und je nachdem ob du innen oder außen bist, bestimmt es über deine Position. Da ist auch mit Risiko nicht viel zu machen."

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