Alonso glaubt an den Titel

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Fernando Alonso glaubt, in diesem Jahr den Titel in der Formel-1-Weltmeisterschaft holen zu können. "Es ist mein allergrößter Traum, die Chancen stehen gut, dass ich es dieses Jahr schaffen kann", sagte der spanische Renault-Pilot in einem Interview der "Welt am Sonntag".

Alonso führt seine bisherige Dominanz mit drei Siegen in Serie und einem dritten Platz beim Auftakt-Grand-Prix in Australien neben seinen fahrerischen Qualitäten auf eine Reihe anderer Faktoren zurück. Sein Auto mache genau, was er wolle. "Es passt mir wie ein maßgeschneiderter Handschuh", erklärte der 23-Jährige. Zudem sei das neue Reglement von Vorteil.

Spekulationen, er werde nach Ablauf seines Vertrages mit Renault zum Saisonende 2006 Michael Schumachers Nachfolger bei Ferrari, bezeichnete Alonso als "ein nettes Gerücht, aber darauf gebe ich nichts". Sollte McLaren-Mercedes-Mann Kimi Räikkönen demnächst die WM anführen, würde man über den Finnen und dessen Zukunft dasselbe sagen.

Selbstbewusst behauptete Alonso von sich: "Ich bin der beste Fahrer." Allerdings würden das Konkurrenten wie Schumacher, Räikkönen oder Jarno Trulli ebenfalls von sich denken. Den siebenmaligen Weltmeister aus Kerpen und Räikkönen schätzt der WM-Spitzenreiter als "gleich stark" ein. Den Unterschied machten nur ihre Autos aus. Darauf im Rennen richtig zu reagieren, sei nur eine Strategiefrage. "Ich sehe da kein Problem", sagte er.

Alonso geht davon aus, dass es noch weitere packende Duelle zwischen ihm und Schumacher wie beim Großen Preis von San Marino vor einer Woche geben werde. In Imola hatte sich der Spanier nach einer grandiosen Aufholjagd des von Platz 13 gestarteten Ferrari-Piloten zwölf Runden lang gegen dessen erbitterte Attacken gewehrt und hauchdünn gewonnen. "Ich werde es ihm nicht einfach machen", kündigte das 13 Jahre jüngere Top-Talent Widerstand in den weiteren Rennen an. "Ich freue mich auf dieses Duell. Zu fighten und zu kämpfen ist das
Liebste, was ich mache."

Das Duell geht in eine neue Runde

Am kommenden Sonntag hat Alonso bei seinem Heimrennen die nächste Gelegenheit dazu. Er gehe davon aus, dass Barcelona trotz Imola für ihn "vielleicht das größte Rennen (wird), das ich je gefahren bin". Vor dem Großen Preis von Spanien führt er die Fahrer-WM mit 36 Punkten klar vor Trulli (18) sowie seinem italienischen Teamkollegen Giancarlo Fisichella und Michael Schumacher (beide 10) an.

David Coulthard glaubt an einen Dreikampf um den WM-Titel. Der schottische Red Bull Racing-Pilot hat neben Alonso und Schumacher seinen ehemaligen McLaren-Mercedes-Teamkollegen Räikkönen auf der Rechnung. "Im Moment spricht viel für Alonso, aber Schumacher und Räikkönen haben das Zeug, um ihn zu ärgern", schrieb Coulthard in einer Kolumne der britischen Zeitung "Daily Record".

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