Fernando Alonso - McLaren - GP Brasilien - Interlagos - Formel 1 - Freitag - 9.11.2018 sutton-images.com
Fernando Alonso - IndyCar-Test 2018 - Barber Motorsports Park
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Alonso fährt Indy 500

Super Nissan-Angebot für Formel E

McLaren setzt für Fernando Alonso 2019 in Indy ein Auto ein. Damit kann der Spanier den Traum von der Triple Crown verwirklichen. Daneben könnte der Spanier in der Formel E landen: Nissan soll dem Spanier ein Angebot gemacht haben.

Die Katze aus dem Sack. Fernando Alonso unternimmt 2019 seinen zweiten Versuch, das Indy 500 zu gewinnen. Der Spanier wird in einem McLaren an den Start gehen. Im Gegensatz zu 2017 geht der Rennstall aus Woking diesmal keine Partnerschaft mit einem bestehenden Team ein, sondern leitet den Einsatz selbst.

Die Leitung des rund 20 Mann starken Teams, das komplett getrennt von der F1-Abteilung arbeitet, übernimmt Bob Fernley. Der 51-Jährige war nach seinem Force India-Abgang in der Sommerpause kurzerhand verpflichtet worden. Möglicherweise mietet man sich bei einem der IndyCar-Teams in der Fabrik ein. Das würde Geld sparen. Das Auto ist aller Wahrscheinlichkeit ein Dallara-Chevrolet. Genaues über den Gaststart beim Saisonhöhepunkt will McLaren noch vor Weihnachten bekanntgeben.

Für eine komplette Saison in der IndyCar-Serie ist es noch zu früh. McLaren will sich nicht zu stark von der Formel 1 ablenken. Die mittelfristigen Pläne aber gehen dahin, McLaren wieder in anderen Rennserien zu verankern. 2020 möglicherweise bei den IndyCars, 2021 vielleicht in der abgespeckten WEC. Dann soll ein Budget von 20 Millionen Euro ausreichen, um in Le Mans um den Gesamtsieg mitzufahren.

Formel-1-Gehalt für Formel-E-Starts

Fernando Alonso - McLaren - GP Mexiko 2018
Neuigkeiten

Mit seinen restlichen WEC-Rennen für Toyota und dem Einsatz bei den 500 Meilen von Indianapolis hat Formel-1-Rentner Alonso nächstes Jahr viel Zeit, sich neu zu orientieren. Formel-E-Chef Alejandro Agag will seinen Landsmann unbedingt für die Elektro-Serie gewinnen, weil Alonsos Präsenz die junge Meisterschaft noch viel mehr aufwerten würde als ein Felipe Massa zum Beispiel.

Deshalb ranken sich um Alonso und die Formel E derzeit viele Gerüchte. Nach Informationen von auto motor und sport soll Nissan dem weifachen Ex-Weltmeister ein Formel-1-Salär angeboten haben, wenn er das vakante Cockpit von Alexander Albon einnimmt. Der Brite mit thailändischen Wurzeln steht zwar noch auf der am Freitag (16.11.2018) veröffentlichten Starterliste, wird wohl aber zu Toro Rosso in die Formel 1 wechseln.

Keine Zeit mehr für Testfahrten

Eines spricht allerdings gegen das Formel-E-Engagement von Alonso. Der Asturier würde niemals das Risiko eingehen ohne ausreichende Testfahrten in das Elektro-Abenteuer starten. Massa bestätigt: „Du musst dich mit der Materie vorher richtig befassen. Das ist ein anderes Rennfahren als das, was wir in der Formel 1 gewohnt waren.“

Bis man alle Tricks beim Energiemanagement drauf hat, vergeht laut Sebastien Buemi ein halbes Jahr. „Bei Fernando vielleicht schneller. Er lernt ja schnell.“ Doch so schnell kann Alonso gar nicht lernen. Da die Formel-E-Autos schon am 19. November nach Riad verschifft werden, ist für ihn keine Zeit mehr für Testfahrten.

Alonso tritt in der Zwischenzeit auch noch für Toyota beim WEC-Lauf in Shanghai an. „Fernando wird wahrscheinlich erst 2020 die Formel E in Betracht ziehen“, meint ein Formel-E-Insider. Somit könnte Oliver Rowland Teamkollege von Buemi bei Nissan werden. Alonso selbst gibt sich beim Thema Formel E einsilbig. Man dürfe nie etwas ausschließen, aber im Moment sei nichts geplant.

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Motorsport Neuigkeiten Fernando Alonso - McLaren - GP Mexiko 2018 Der freiwillige Rücktritt Alonso rechnet mit Kritikern ab
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