Alonso kocht Räikkönen ab

"Die beste Runde des Jahres"

Force India - Formel 1 - GP Monaco - 20. Mai 2014 Foto: ams 112 Bilder

Fernando Alonso startet von seinem Stammplatz. Rang 5 ist das beste, was mit einem Ferrari derzeit möglich ist. Der Spanier balancierte seinen F14T in einem Balanceakt um den Kurs und war um 0,703 Sekunden schneller als Teamkollege Kimi Räikkönen.

Fernando Alonso muss sich neue Ziele setzen. Die Pole Position ist mit diesem Ferrari F14T nicht möglich. GP-Siege nur, wenn ein Wunder passiert. Doch Wunder sind in der modernen Zeit selten geworden. Wenn alles normal läuft, dann ist ein Ferrari-Fahrer maximal Fünfter. Alonso stellte sein Auto auf Startplatz 5.

Da wird es dann wichtig, wie er im Vergleich zu Teamkollege Kimi Räikkönen abschneidet. Der Finne bewegte sich das ganze Abschlusstraining innerhalb von einem Zehntel mit seinem Stallrivalen. Doch im Q3 packte Alonso zwei Mal den Hammer aus. Seine letzte Runde mit 1.16,686 Minuten lag nur ein Zehntel über Sebastian Vettels Bestwert. "Es war meine beste Runde in diesem Jahr", applaudierte sich Alonso selbst.

Im Rennen noch näher dran

Die Ferrari-Techniker hatten am Freitag viel Arbeit. Am Donnerstag klagten die Piloten über ein ganzes Sammelsurium an Problemen. "Das Auto hat untersteuert, und wir hatten Bremsprobleme. Das konnten wir aussortieren. Wir haben die Abstimmung stark umgebaut. Ich fühlte mich schon im dritten freien Training gut, war aber vorsichtig, damit ich nicht wie 2010 das Auto in die Leitplanken stecke. Im Abschlusstraining wurde mein Ferrari mit jeder Runde besser", resümierte Alonso. Der Spanier war von Nico Rosbergs Verbremser in der Mirabeau-Kurve nicht betroffen. Die Ferrari gingen vor den Mercedes auf die Strecke.

Startplatz 5 ist eine gute Ausgangsposition. Alonso glaubt, dass es im Rennen noch enger zugehen wird. "Vorne müssen die beiden Mercedes nicht volle Pulle fahren. Es reicht, wenn sie 50 Prozent geben. Wenn wir 110 Prozent fahren, wird sich ein langer Zug hinter den beiden Mercedes bilden. Sollte noch etwas Regen kommen, ist alles möglich. Der Donnerstag hat uns gezeigt, was auf uns bei Regen zukommen würde. Ich habe die Strecke von Monte Carlo noch nie so rutschig erlebt."
 

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