Alonso macht Druck

Foto: dpa

Eigentlich war das Trainingsergebnis für Renault nicht schlecht. Beide Fahrer schafften es in die Top Ten. Fernando Alonso startet von Platz sechs, Nelsinho Piquet steht eine Position dahinter. Trotzdem ist der Ex-Weltmeister nicht zufrieden.

Der Spanier will mit Renault noch auf den vierten Platz in der Konstrukteurs-WM. "Wir haben zwölf Punkte Rückstand auf Red Bull. Das ist aufholbar, doch dazu müssen wir unser Auto schneller machen." Der direkte Konkurrent startet in Silverstone aus der ersten Reihe. Alonso nahm Mark Webbers Trainingsplatzierung zum Anlass, Druck auf seine Mannschaft auszuüben: "Red Bull fährt den gleichen Renault-Motor wie wir. Daran kann es also nicht liegen. Das kann nur bedeuten, dass Red Bull das bessere Auto hat."

Nelson Piquet befürchtet, dass die Autos um ihn herum wegen eines drohenden Regenrennens schwerer betankt sind als die Renault und damit flexibler auf Wetterkapriolen oder Safety-Cars reagieren können. Alonso beruhigt ihn. "Wir haben die optimale Strategie für ein Trocken- und ein Regenrennen ausgerechnet. Der erste Tankstopp differiert dabei nur um eine Runde. Wir sind also für jedes Wetter gut gerüstet."

Neuer Teamgeist

Der zweifache Ex-Weltmeister schlägt neuerdings versöhnliche Töne an. Er stellt sich voll in den Dienst des Teams. "Ich will Renault helfen, Vierter in der Markenwertung zu werden. Dieses Jahr liegt das Mittelfeld so dicht beisammen, da können ein paar Punkte entscheiden, ob du Vierter oder Siebter wirst. Vom Geld her ist es aber ein großer Unterschied, wo du am Ende der WM landest."

Ein Renault-Ingenieur wundert sich, dass Alonso plötzlich so mannschaftsdienlich denkt. "Fernando will sich bei seiner Suche nach einem Team keine Türen zuwerfen. Es kommt überall gut an, wenn du den Teamplayer spielst."

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