Fernando Alonso - GP England 2017 sutton-images.com
McLaren-Honda MCL32 - Filmtag - Circuit de Barcelona-Catalunya - F1 2017 - 26.2.2017
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McLaren-Honda MCL32 - Filmtag - Circuit de Barcelona-Catalunya - F1 2017 - 26.2.2017 44 Bilder

Startplatzstrafen für Alonso

England-Opfer für Ungarn

Fernando Alonso wird beim GP England wieder von weit hinten starten. Schon am Freitag kassiert er seine erste Strafe für die fünfte Batterie. Am Samstag folgen weitere neue Komponenten. McLaren macht Alonsos Auto fit für den GP Ungarn.

Silverstone ist eine Strecke, auf der sich McLaren-Honda gute Chancen ausrechnet, in die Punkte zu fahren. Trotz Durchschnittsgeschwindigkeiten jenseits von 240 km/h ist Silverstone keine klassische Power-Strecke. Hier zählt vor allem effizienter und stabiler Abtrieb in den Kurven. Und da zählt der McLaren MCL32 zu den besten Autos im Feld.

Trotzdem wird der GP England dafür geopfert, Fernando Alonsos Auto fit für den GP Ungarn zu machen. Der Hungaroring zählt neben Monte Carlo und Singapur zu den Strecken, auf denen sich McLaren-Honda die größten Chancen ausrechnet. Und da dürfen die Fahrer auf keinen Fall Startplatzstrafen kassieren.

Stoffel Vandoorne wird unbelastet in den GP England gehen, wenn es keinen unvorhergesehenen Schaden gibt. Doch Alonso braucht eine Auffrischung seines Antriebs-Kontingents.

Alonso nimmt Strafen gelassen

Bei Alonso ging die Erneuerung der Teile schon am Freitag los. Honda kündigte den Einsatz der fünften Batterie an. Das sind 5 Startplätze. Am Samstag wird in den McLaren mit der Startnummer 14 wieder der Spec3-Motor eingebaut, der in Österreich nach einem Tag wegen eines Defekts in der MGU-H in den Transporter wanderte. Dafür braucht er eine neue MGU-H. Es wäre die achte. Das kostet 10 Startplätze, weil es das erste achte Element in Alonsos Kontingent wäre.

Alonso nimmt die Motormisere erstaunlich gelassen hin. „Es war klar, dass wir mindestens einer Strafe kassieren würden. Dann spielt es auch keine Rolle, ob du noch weitere Strafen bekommst. Wir werden uns einen Vorrat an frischen Motorkomponenten für das Rennen in Ungarn anlegen, damit wir optimal gerüstet nach Ungarn fahren.“

Manche Kurven keine Kurven mehr

Alonso rechnet sich trotz eines Startplatzes in den hinteren Reihen Chancen aus, in Silverstone zu punkten. Der Spanier freute sich schon auf die Highspeed-Schlacht auf dem ehemaligen Flugplatzkurs.

„Manche Kurven sind hier vielleicht gar keine Kurven mehr, weil sie mit den neuen Autos problemlos voll gehen. Sie sind dann vielleicht nicht mehr die gleiche Herausforderung wie früher. Andere Kurven werden zu echten Kurven. Auf jeden Fall wird der Film so schnell ablaufen, dass sich alles ganz anders anfühlen wird. Viel kompakter.“

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