Alonso strafversetzt

Foto: Wolfgang Wilhelm

Der Weltmeister startet am Sonntag (10.9.) nur von Rang zehn. die Rennkommissare erkannten dem Renault-Fahrer den fünften Startplatz ab, weil dieser Felipe Mssa in der Qualifikation behindert haben soll.

Kein guter Tag für den Weltmeister: Startplatz fünf war schon keine Offenbahrung, doch nun kommt es noch dicker. Weil Alonso auf dem Weg zu seiner letzten schnellen Runde in der Qalifikation Felipe Massa im Weg gestanden haben soll, entschied FIA-Chefkommissar Tony Scott-Andrews, dem Renault-Fahrer seine drei schnellsten Runden abzuerkennen. Damit startert der Titelverteidiger im Rennen nur von Startplatz zehn.

Das Ferrari-Team konnte anhand der Datenaufzeichung belegen, dass Massa besagte Stelle in den Runden zuvor deutlich schneller passiert hatte. Der Brasilianer kam nur auf Startplatz vier, obwohl er bei den Testfahrten, und im freien Morgentraining, auf dem 5,8 Kilometer langen Kurs klar dominiert hatte.

Massa sauer

"Bei meinem letzten Versuch war ich hinter Alonso, der seine schnelle Runde in Angriff nahm. Dabei habe ich mindestens drei Zehntel verloren", beschwerte sich Massa. Alonso wurde gemäß Artikel 116b des Sportgesetzes bestraft, die gleiche Regel, über die Michael Schumacher stolperte, als er seinen Ferrari in Monaco in der Rascasse-Kurve parkte und somit die Strecke blockierte.

Mit der Bestrafung von Alonso steigen die Chancen für Schumacher bei seiner Aufholjagd. Der Deutsche hat vor dem viertletzten Rennen der Saison zwölf Punkte Rückstand auf Alonso. Sein spanischer Kontrahent kann sich nur mit einer Tatsache trösten: In Monza lässt sich gut überholen.

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