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Alonso trifft Kimi

Ferrari-Duo auf Schmusekurs

Fernando Alonso - Ferrari - Formel 1 - Jerez - Test - 30. Januar Foto: Baldauf / SB-Medien 22 Bilder

Ferrari versucht Zündstoff aus dem Duell der Duelle zu nehmen. Fernando Alonso gegen Kimi Räikkönen ist die Königspaarung im Feld. Die beiden Weltmeister haben einige Tage zusammen in Maranello verbracht. Zum besseren Kennenlernen.

30.01.2014 Michael Schmidt

Ferrari weiß, dass seine Fahrerpaarung viel Zündstoff bietet. Mit Fernando Alonso und Kimi Räikkönen treffen zwei Weltmeister aufeinander. Und zwei Alphatiere. Deshalb versuchen die Verantwortlichen schon vor der Saison Fahrt aus der Partie zu nehmen. Alonso und Räikkönen trafen sich für ein paar Tage in Maranello.

"Arbeit und Freizeit", beschrieb Alonso das Programm. Die beiden Superstars wollten sich erst einmal aneinander gewöhnen. Noch ist das einfach, weil sich die Testfahrten erst im Anfangsstadium befinden. Da gibt es keine Reibungspunkte.

Kompletter Datenabgleich zwischen Ferrari-Fahrern

Alonso macht ganz auf Schmusekurs bei Ferrari. "Wenn Kimi fährt, bekomme ich jeden Abend einen vollen Testreport. Ich kann jede seiner Runden auf meinem Computer sehen und seine Aussagen zu Dingen wie das Fahrgefühl, das Bremsen, den Komfort im Cockpit und die Servolenkung. Ich gleiche dann seine Eindrücke mit meinen ab. Das gleiche gilt für Kimi, wenn ich fahre."

Im Moment ist außer Systemchecks noch nicht viel zu vergleichen. Zum Datencheck wird mit möglichst gleichbleibender Geschwindigkeit gefahren. "Wir befinden uns noch in einem frühen Entwicklungsstadium. Keiner kann abschätzen, was in Melbourne passieren wird. Wir müssen uns bis dorthin gedulden."

Fahren am Limit bestimmt Fahrspaß

Wie Räikkönen glaubt auch Alonso nicht, dass er viel an seinem Fahrstil ändern muss. "Gut, es gibt mehr Drehmoment, aber daran werden wir uns gewöhnen." Von weniger Fahrspaß will der Spanier nichts wissen, auch wenn er mit 1:25.495 Minuten rund zehn Sekunden langsamer war als beim Testen vor zehn Jahren. "Nicht die Rundenzeit bestimmt den Spaß, sondern das Fahren am Limit. Im Go-Kart war ich viel langsamer, und trotzdem habe ich es genossen."

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