Alonso vor McLaren-Comeback

Schwerfällige Lenkung Schuld am Unfall?

Fernando Alonso - McLaren - Formel 1-Test - Barcelona - 22. Februar 2015 Foto: xpb 24 Bilder

Fernando Alonso ist bereit für das Comeback in Malaysia. Es fehlt nur noch die offizielle Freigabe der FIA-Ärzte. Während der Vorbereitung auf seine Rückkehr hat der Spanier noch einmal seinen Unfall mit den McLaren-Ingenieuren analysiert. War ein Lenkungsproblem Schuld am Crash?

Was ist los mit Fernando Alonso? Der seltsame Unfall des Doppelweltmeisters bei den Testfahrten in Barcelona ist immer noch nicht ganz aufgeklärt. In einer McLaren-Pressemitteilung schreibt das Team am Montag (23.3.2015), dass weder in den Telemetriedaten noch in den Laboruntersuchungen irgendetwas Ungewöhnliches zu finden sei.

Doch selbst der Pilot scheint davon nicht überzeugt. Zusammen mit den Ingenieuren hatte sich der Unfall-Fahrer in den vergangenen Tagen noch einmal alle Daten angeschaut und mögliche Theorien zum Unfallhergang abgeklopft. "Fernando erinnert sich an das Gefühl einer schwerfälligen Lenkung vor dem Unfall", erklärte das Team. "Deshalb wurde ein weiterer Sensor eingebaut, um weitere Daten zu sammeln." Die Aussage verwundert etwas. Aus Spanien hieß es zunächst, dass sich Alonso an den Unfall nicht mehr erinnern könne.

Medizinische Untersuchung in Cambridge

Genau wie der Unfall selbst, gibt es auch zum Gesundheitszustand des 33-Jährigen noch nicht viel Konkretes. Der Fall hat nun schon zahlreiche Ärzte beschäftigt. Nach den ersten Untersuchungen in Spanien wurde Alonso am Sonntag (22.3.2015) in der Universitätsklinik von Cambridge noch einmal intensiv durchleuchtet. Die Experten haben sich dabei alle Scans und Untersuchungsberichte angeschaut, die seit dem Aufprall vor genau einem Monat am 22. Februar angefertigt wurden.

Wegen des Patientengeheimnisses kann sich nur Alonso selbst zu den Ergebnissen äußern. Doch der Pilot schweigt bislang. Ein größeres medizinisches Problem haben die Ärzte jedoch offenbar nicht festgestellt. Manager Luis Garcia Abad erklärte nach dem Medizin-Check immerhin, dass sich sein Pilot wie geplant auf die Reise zum zweiten Grand Prix des Jahres machen wird. Von England geht es über Alonsos Wahlheimat Dubai nach Malaysia. Das wurde von McLaren mittlerweile bestätigt.

Alonso muss letzte Tests in Malaysia absolvieren

Nach der Ankunft geht die Ärztetour von Alonso weiter. Laut FIA-Protokoll müssen die Doktoren des Weltverbands vor der Freigabe einen sogenannten "Impact-Test" durchführen. Dabei muss der McLaren-Fahrer beweisen, dass seine Gehirnerschütterung keine bleibenden Schäden hinterlassen hat. Alonso wird dabei auf seine geistige Aufnahmefähigkeit und Reaktionszeit getestet. Als letzte Instanz muss auch noch der Streckenarzt in Sepang sein Okay geben.

Wenn auch die letzten Hürden übersprungen sind, kann der Pilot endlich wieder ins Cockpit steigen. In der vergangenen Woche hatte Alonso neben einem speziellen körperlichen Training auch ein Simulator-Programm zu Vorbereitung auf das anspruchsvolle Rennen in Sepang durchgeführt. Laut McLaren seien dabei keine Probleme aufgetreten.

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