Sebastian Vettel - Aston Martin - Formel 1 -GP Mexiko - 5. November 2021 Motorsport Images
Valtteri Bottas - Mercedes - Formel 1 - GP Mexiko - 6. November 2021
Valtteri Bottas - Mercedes - Formel 1 - GP Mexiko - 6. November 2021
Mercedes - Formel 1 - GP Mexiko - 6. November 2021
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Alpine vs. Aston Martin mit Quali-Pleite in Mexiko

Alpine und Aston zu langsam Vettel und Alonso hoffen auf das Rennen

Im Kampf um Platz 5 der Teamwertung hat Alpha Tauri seine Gegner im Mexiko-Qualifying klar ausgestochen. Bei Alpine und Aston Martin rätselt man noch warum es nicht besser lief. Beide Teams hoffen, dass ihnen die freie Reifenwahl im Rennen Vorteile bringt.

Alpine-Chef Laurent Rossi hatte mit seiner Aussage, dass der französische Nationalrennwagen das schnellere Auto als der Alpha Tauri sei, für Verwunderung gesorgt. In Mexiko war er es wie zuletzt in Austin ganz klar nicht.

Es reichte nicht einmal für die Top Ten. Und damit befand sich Alpine in guter Gesellschaft mit Aston Martin. Alpha Tauri fährt in einer Liga mit Ferrari und McLaren und könnte am Sonntag im Kampf um Platz 5 in der Teamwertung wichtige Punkte machen. Pierre Gasly startet vom 5.Platz.

Sebastian Vettel und Fernando Alonso profitieren von den vielen Strafen für Motor- und Getriebewechsel. Gleich fünf Fahrer wandern ans Ende der Startaufstellung. Vettel drehte die elftschnellste Runde und startet als Neunter. Alonso flog schon im Q1 aus der Wertung und steht beim Start trotzdem an 12. Stelle. Beide sind überzeugt, dass sie Mexiko mit WM-Punkten verlassen können.

Ihr Optimismus begründet sich auf guten Longruns am Freitag. "Seb war drittschnellster auf den Medium-Reifen. Er startet schon auf einem Punkteplatz. Wir sind zuversichtlich, dass er das verteidigen kann", hofft Teamchef Otmar Szafnauer. Vettel sieht es genauso. "Vor uns stehen Autos, die schneller sind. Die hinter uns sind langsamer. Deshalb haben wir eine ganz gute Ausgangsposition."

Sebastian Vettel - Aston Martin - Formel 1 -GP Mexiko - 5. November 2021
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Sebastian Vettel entschied sich gegen die weichen Reifen im Q2.

Abreißvisier im Heckflügel

Vettel verpasste als Elfter das Q2 zwar nur um einen Platz, doch der Abstand von 0,273 Sekunden zu Lando Norris war zu groß, um von Pech zu sprechen. Da hätten ihn auch zwei problemlose Versuche im Q2 nicht weiter nach vorne gebracht. Im ersten verlor er plötzlich Grip an der Hinterachse. Ein Abreißvisier hatte sich im Heckflügel verfangen. "Zwei Zehntel Rückstand auf einen McLaren ist trotzdem eine gute Leistung für uns", relativierte Vettel.

Vielleicht hätte der weiche Reifen den Aston Martin ins Q3 gebracht, doch das wollte Vettel nicht: "Die freie Reifenwahl für das Rennen war mir wichtiger." Der Soft-Gummi ist ein Reifen, von dem man für das Rennen besser die Finger lässt. Medium-hart garantiert das schnellere Rennen als Soft-hart.

Auf die freie Reifenwahl setzt auch Fernando Alonso. Der Spanier machte in den freien Trainingssitzungen den Eindruck, als könnte er aus eigener Kraft den Aufstieg ins Q3 schaffen. Um sicher zu gehen, sollte Esteban Ocon Windschatten spenden. Dazu hätte man aber beide Autos im Q2 gebraucht. Und das ging maximal schief. Nur einer der Alpine-Piloten stieg auf, und das war der falsche. Bei Ocon war klar, dass er wegen eines Motorwechsels von hinten starten würde.

Alpine - Formel 1 - GP Mexiko - 6. November 2021
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Für Fernando Alonso war schon nach dem Q1 Feierabend.

Rätsel um den zweiten Reifensatz

Das Team und die Fahrer waren sich so sicher, die erste K.O.-Runde zu überstehen, dass das Windschattenspiel erst für das Q2 geplant war. Im Q1 sollten Alonso und Ocon in Alleinfahrt ihr Glück versuchen. Und ausgerechnet da haderte Alonso mit seinem zweiten Reifensatz. "Im ersten Versuch war ich richtig schnell unterwegs, als mir die rote Flagge wegen dem Unfall von Stroll dazwischen kam", blickt Alonso zurück. Dann das Unerwartete: "Mit dem zweiten Satz war plötzlich der ganze Grip weg."

Der GPS-Vergleich zeigt, dass Alonso zur Hälfte der Runde bereits eine halbe Sekunde über seiner Zwischenzeit des ersten Versuches lag. Eine zweite Runde auf dem gleichen Reifensatz brachte auch keine Besserung. Einsatzleiter Alan Permane glaubt, dass im Rennen noch nichts verloren ist: "Fernando kann mit dem Speed, den wir über das ganze Wochenende bei ihm gesehen haben, in die Punkte fahren."

Für Ocon wird es schwieriger. Der Franzose muss aus der letzten Reihe ins Rennen gehen. Zusammen mit Lance Stroll, der seinen Aston Martin in der Zielkurve in die Tecpro-Barrieren gefeuert hatte und damit indirekt zu Alpines enttäuschender Vorstellung beigetragen hat.

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