Antonio Giovinazzi - Scuderia Ferrari - Test - Fiorano - 2017 Ferrari
Antonio Giovinazzi - Scuderia Ferrari - Test - Fiorano - 2017
Antonio Giovinazzi - Scuderia Ferrari - Test - Fiorano - 2017
Antonio Giovinazzi - Scuderia Ferrari - Test - Fiorano - 2017
Antonio Giovinazzi - Scuderia Ferrari - Test - Fiorano - 2017
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Antonio Giovinazzi testet Ferrari

Italienisches Talent feiert F1-Debüt

Der italienische Nachwuchspilot Antonio Giovinazzi durfte in Fiorano seine ersten Testkilometer in einem Formel 1-Renner von Ferrari abspulen. Der GP2-Vizemeister ist 2017 als dritter Fahrer bei der Scuderia angestellt.

Seit 2011 wartet Italien auf einen Formel 1-Piloten. Damals fuhren Jarno Trulli (Lotus) und Vitantonio Liuzzi (HRT) ihre letzten Rennen in der Königsklasse. Doch mit Antonio Giovinazzi ist nun endlich wieder ein Talent aus dem Heimatland von Ferrari und Pirelli in Sicht, dem viele Experten den Sprung in den Grand Prix-Sport zutrauen. In seinem ersten GP2-Jahr raste der Youngster hinter Pierre Gasly direkt auf Rang 2 der Meisterschaft. Als Lohn gab es anschließend die Beförderung in den Nachwuchskader von Ferrari.

Giovinazzi vergleicht Simulator-Daten mit der Realität

Neben Trockenübungen im Simulator soll Giovinazzi als dritter Pilot bei der Scuderia parat stehen, wenn einer der Stammpiloten nicht einsatzbereit ist. Um auf den Ernstfall vorbereitet zu sein, durfte der Mann aus Martina Franca – ganz im Süden Italiens – am Donnerstag (2.2.2017) seine ersten Runden in einem Ferrari Formel 1-Auto drehen. Auf der hauseigenen Teststrecke in Fiorano waren gleich zwei Testtage für den 23-Jährigen im SF15-T aus der Saison 2015 angesetzt.

Neben der Akklimatisierung mit dem V6-Hybrid-Renner standen für Giovinazzi auch Tests zu Verbesserung der Korrelation zwischen dem Simulator und der Daten-Sammlung auf der Strecke auf dem Plan. Dafür musste der Pilot ein strikt vorgegebenes Programm abspulen.

Antonio Giovinazzi
Ferrari
Experten sind sicher: Giovinazzi wird seinen Weg in die Formel 1 finden.

Manor-Traum zerplatzt

„Es war ein tolles Gefühl, die ersten Runden in einem Formel 1-Auto zu drehen“, strahlte der Nachwuchsmann anschließend. „Wenn man als Italiener mit einem Ferrari die Garage verlässt, dann ist das natürlich eine großartige Erfahrung. Auch der Test an sich war sehr interessant. Es gab so viele Abläufe, die ich befolgen musste. Aber die Jungs im Team waren sehr nett und haben mir das Leben einfach gemacht. Dafür möchte ich mich beim ganzen Team bedanken.“

Bis zuletzt hatte Giovinazzi gehofft, dass es schon 2017 mit einem Stammplatz in der Formel 1 klappt. Die indonesischen Partner des Carlin GP2-Teams, bei dem der Pilot in der Vorsaison unterwegs war, hatten Interesse signalisiert, den insolventen Manor-Rennstall zu übernehmen. Doch die Gespräche mussten am Ende ergebnislos abgebrochen werden.

Wo Giovinazzi neben seinem Job als Ferrari-Juniorpilot 2017 aktiv sein wird, steht noch nicht fest. Ein Job in der DTM, wo er 2015 schon zwei Rennen für Audi absolviert hat, scheint nicht in Frage zu kommen. Giovinazzi will sich auf seine Karriere im Formelsport konzentrieren.

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