Giovinazzi bekommt Sauber-Platz

Ericsson muss weichen

Antonio Giovinazzi - Sauber Foto: xpb 48 Bilder

Sauber hat Antonio Giovinazzi vom Test- zum Einsatzfahrer befördert. Der Italiener wird 2019 an der Seite von Kimi Räikkönen für das Schweizer Team auf Punktejagd gehen. Für Marcus Ericsson ist nach fünf Jahren in der Formel 1 erst einmal Schluss.

Sauber wird 2019 mit einem komplett neuen Fahrerduo antreten. Nachdem das Team aus Hinwil vor zwei Wochen bereits die Verpflichtung von Kimi Räikkönen bekanntgab, steht nun auch der zweite Fahrer fest. Test- und Ersatzpilot Antonio Giovinazzi bekommt dank der Unterstützung von Technologie-Partner Ferrari eine neue Chance.

Giovinazzi hatte bereits zu Beginn der Saison 2017 zwei Rennen für Sauber absolviert, als Stammpilot Pascal Wehrlein wegen einer Rückenverletzung nicht antreten konnte. Dabei konnte das mittlerweile 24-jährige Talent aus Martina Franca aber nicht gerade glänzen.

Nun bekommt Giovinazzi also erneut eine Chance. Er ist damit der erste italienische Stammpilot seit Jarno Trulli (Lotus) und Vitantonio Liuzzi (HRT) in der Saison 2011. Die Nationalität des Piloten spielte offenbar auch die entscheidende Rolle bei der Verpflichtung durch Sauber.

Ferrari setzt sich durch

Räikkönen & Ericsson - Formel 1 - 2018 Foto: sutton-images.com
Räikkönen kam für Ericsson, Giovinazzi übernimmt den von Ferrari reservierten Platz, den zuvor Leclerc inne hatte.

„Die Entscheidung, Antonio Giovinazzi zu engagieren, ist insbesondere in Hinblick auf das Projekt relevant, das Alfa Romeo nach mehr als 30 Jahren Abwesenheit in die Formel 1 zurückkehren ließ. Der Zusammenschluss von Alfa Romeo und dem italienischen Fahrer lag nahe, wenn man bedenkt, dass Giovinazzi seit einem jungen Alter mit der Marke zusammenarbeitet“, heißt es in der offiziellen Mitteilung.

Für Giovinazzi geht mit dem Fulltime-Job bei Sauber ein Traum in Erfüllung: „Es ist mir eine Freude die Gelegenheit zu haben, für dieses Team Rennen zu fahren. Als Italiener ist es eine große Ehre für mich, eine so ikonische Marke, wie es Alfa Romeo ist, in unserem Sport zu vertreten. Ich möchte mich bei der Scuderia Ferrari und bei dem Alfa Romeo Sauber F1 Team für diese tolle Chance bedanken. Ich bin sehr motiviert und freue mich darauf, gemeinsam tolle Resultate zu erreichen.”

Ericsson wird Ersatzfahrer

Bis zuletzt war unklar, ob sich Hauptsponsor Ferrari oder die schwedischen Besitzer des Rennstalls bei der Besetzung des zweiten Cockpits durchsetzen. Nun ist die Antwort klar. Für Marcus Ericsson ist damit kein Platz mehr beim Team, das ihn seit 2015 beschäftigt hat. Zumindest nicht als Stammfahrer. Ericsson bleibt aber weiter beim Schweizer Rennstall unter Vertrag. Er wird 2019 als Ersatzfahrer beschäftigt und soll das Team als Botschafter repräsentieren.

“Ich hätte gerne weitergemacht, aber einen Fahrer wie Kimi Räikkönen an Bord zu haben, ist eine tolle Gelegenheit für das gesamte Team. In Zukunft werde ich weiterhin einen Beitrag an der Entwicklung des Teams leisten, so wie ich es bisher getan habe, und zwar mit voller Widmung und all meiner Unterstützung„, sagt Ericsson.

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