Arrivabene & Binotto - F1 2018 xpb
Alberto Ascari - Ferrari 625 - GP Italien 1954
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Ritchie Ginther - Ferrari 156 - Zandvoort 1961
Richie Ginther - Ferrari 156 - Monaco 1961 57 Bilder

Maurizio Arrivabene muss gehen

Mattia Binotto neuer Ferrari-Teamchef

Die Ära von Maurizio Arrivabene als Teamchef bei Ferrari ist beendet. Wie der italienische Rennstall offiziell erklärte, wird Technikchef Mattia Binotto ab sofort das Zepter beim Vettel-Team in Maranello schwingen.

Gerüchte über eine Absetzung von Maurizio Arrivabene waren schon während der vergangenen Saison stetig durchs Fahrerlager gewabert. Doch nach dem Tod von Konzernchef Sergio Marchionne, der kein Freund des ehemaligen Marlboro-Managers gewesen sein soll, hatte sich die Position von Arrivabene zwischenzeitlich wieder gefestigt.

Mit dem Jahreswechsel muss der Capo seinen Posten nun aber doch endgültig räumen. Wie das Team am Montagabend (7.1.2018) offiziell bestätigte, wird in Maranello ab sofort Technikchef Mattia Binotto an der Spitze der Nahrungskette stehen. Der gebürtige Schweizer arbeitet seit 1995 im F1-Team, seit 2016 hat der Ingenieur die Rolle des Anführers in der Entwicklungsabteilung inne.

Scheidung im Interesse des Teams

Gilles Villeneuve - Didier Pironi - Ferrari 126C2 Turbo - Imola 1982
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„Nach vier Jahren unermüdlicher Arbeit und Leidenschaft wird Maurizio Arrivabene das Team verlassen“, heißt es in der Erklärung. „Die Entscheidung wurde nach andauernden Diskussionen über die langfristigen persönlichen Interessen von Maurizio und denen des Teams gemeinsam mit dem obersten Management getroffen. Ferrari möchte Maurizio für seinen wertvollen Beitrag zur gesteigerten Konkurrenzfähigkeit des Teams in den vergangenen Jahren danken und ihm für die Zukunft alles Gute wünschen.“

Nach Informationen von auto motor und sport war es für die Konzernverantwortlichen kein großes Problem, Arrivabene loszuwerden. Der Vertrag mit dem 61-Jährigen lief am Jahresende sowieso einfach aus. Dass der 49-jährige Binotto nun das Amt übernimmt, habe offenbar noch dem Wunsch von Marchionne entsprochen.

Kein Nachfolger für Binotto-Position

Damit geht das große Stühlerücken in Maranello weiter. Nach Stefano Domenicali, Marco Mattiacci und Maurizio Arrivabene ist Binotto nun schon der vierte Teamchef in nur fünf Jahren. Der Druck auf das Team von Sebastian Vettel wird nach der langen Durststrecke immer größer. Den letzten Konstrukteurspokal fuhr die Scuderia 2008 ein, den letzten Fahrer-Titel sammelte Kimi Räikkönen 2007.

Einen direkten Nachfolger für die Position von Binotto als Technikchef soll es übrigens vorerst nicht geben. „Alle Technik-Abteilungen werden Mattia Binotto auch künftig direkt unterstehen“, heißt es in der Mitteilung.

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