Aston Martin - Formel 1 - GP Steiermark - Spielberg - 2021 Motorsport Images
Aston Martin AMR21 - Formel 1 - Präsentation - 2021
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Aston Martin AMR21 - Formel 1 - Präsentation - 2021 31 Bilder

Aston Martin F1: Metallic-Lackierung 2022er Auto?

Aston Martin unzufrieden mit Lack Metallic-Lackierung für besseren TV-Auftritt

Aston Martin kokettiert mit einer Anpassung der Fahrzeuglackierung. Je nach Lichteinfall wirkt der AMR21 wie ein verkappter Mercedes oder Alpine. Das soll sich 2022 ändern. Die Teamführung denkt über einen Metalleffektlack nach.

Die britische Nobelmarke fährt in dieser Saison den eigenen Ansprüchen hinterher. Eigentlich hatte Aston Martin den Platz hinter den beiden Topteams für sich vorgesehen. Stattdessen ist man nach acht Rennen nur WM-Sechster. McLaren und Ferrari sind in diesem Jahr zu stark. Das Papaya-gelbe und rote Auto haben die Oberhand im Mittelfeld. Für Aston Martin liegt maximal der fünfte WM-Platz drin, wenn alles normal weiterläuft. Den hält gerade Alpha Tauri mit einem Vorsprung von zwei Punkten.

Nicht nur die Performance auf der Rennstrecke ist nicht nach dem Geschmack der Teamführung. Auch die Wirkung des Autos im TV lässt zu Wünschen übrig. Zum Beispiel wenn die Kameras den AMR21 frontal einfangen. Oder das grüne Auto im Schatten fährt. Je nach Lichteinfall ist der Aston Martin dann schwer von einem Mercedes oder Alpine zu unterscheiden. Spötter werden sagen: Dem Mercedes sieht das Auto sowieso ähnlich, egal in welcher Farbe.

Sebastian Vettel - Aston Martin - GP Spanien - Barcelona - Formel 1 - Samstag - 8.05.2021
Wilhelm
Je nach Licht sieht der Aston Martin dem Mercedes W12 zum Verwechseln ähnlich.

Helleres Grün kommt nicht infrage

Die Verwechslungsgefahr ist nicht im Sinne des Erfinders. Schließlich will der ehemalige Racing Point-Rennstall nach der Umbenennung auffallen. Um damit den Verkauf seiner Straßenautos anzukurbeln. Deshalb suchen die Designer nach Möglichkeiten, die Lackierung abzuändern, sodass die Aston Martin auch immer sofort als Aston Martin zu erkennen sind. "In der Sonne wirkt unser Grün, wie es soll. In manchen Fahrsituationen kommt es aber zu dunkel rüber. Wir evaluieren gerade, was wir da nachbessern können", führt Teamchef Otmar Szafnauer aus.

Eine Möglichkeit wäre es, mehr metallische Pigmente unterzumischen. Das würde zu einem glänzenden Effekt der Lackierung führen. "Ein Metallic-Lack könnte Abhilfe schaffen. Ohnehin ist die Änderung aber erst für nächste Saison vorgesehen." Den Farbton an sich will Aston Martin nicht ändern. Das Team will bei seinem dunklen Grünton bleiben. Die Trucks im Fahrerlager wären von einer Änderung auch nicht betroffen. Es geht nur um das Erscheinungsbild des Autos im TV.

Eine hellere Farbgebung kommt nicht infrage, weil sie zu einem unerwünschten Effekt führen würde. Dann würden die Aston Martin den alten Lotus-Rennwagen zu sehr ähneln, die im traditionellen British Racing Green lackiert waren. Aston Martin orientiert sich mit seinem Design an der eigenen Vergangenheit. 1959 und 1960 war die Nobelmarke schon einmal in der Formel 1 unterwegs.

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