Sebastian Vettel - Ferrari - Formel 1 - GP Russland - Sotschi - 26. September 2020 Motorsport Images
Aston Martin - F1-Concept - Mark Antar Design
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Aston Martin: „Vettel zeigt uns, was nötig ist“

Aston Martins Erwartungen an Vettel „Er zeigt uns, was nötig ist“

Bei Racing Point hofft man, dass Sebastian Vettel kommendes Jahr einen großen Beitrag zum Erfolg leisten kann. Im Gegenzug will das Team auch seinem neuen Piloten helfen, wieder zu alter Stärke zurückzufinden.

Bei Ferrari läuft dieses Jahr nicht viel zusammen. Während Charles Leclerc in den meisten Fällen den Schaden noch einigermaßen begrenzen kann, ist Teamkollege Sebastian Vettel aktuell auf der Suche nach der alten Form. Zur Verteidigung des Heppenheimers muss man allerdings auch anmerken, dass die enttäuschende Quali-Bilanz (2:8) und die magere Punkteausbeute (17) vor allem mit dem Auto zusammenhängen, das von seiner Charakteristik überhaupt nicht zum Fahrstil des Piloten passt.

Ferrari setzt nun alle Karten auf Leclerc. Vettel muss versuchen, die Saison einigermaßen anständig über die Bühne zu bringen. Der vierfache Weltmeister wird sich innerlich wohl schon auf die neue Aufgabe bei Aston Martin freuen. Das Auto, das aktuell noch unter dem Namen Racing Point an den Start geht, ist dem Ferrari deutlich überlegen. Dazu scheint die Mercedes-Kopie auch noch deutlich einfacher zu fahren als das italienische Konkurrenzmodell.

Einem erfolgreichen Neustart 2021 steht somit nichts im Weg. Technik-Chef Andy Green freut sich jetzt schon auf die Zusammenarbeit: "Sebastian wird eine komplett neue Dynamik ins ganze Team bringen. Die Entscheidung von Lawrence (Stroll) zeigt, dass wir es mit unseren Zielen ernst meinen. Das war ein starkes Statement", lobt der Ingenieur die Verpflichtung.

Andy Green - Racing Point - 2019
xpb
Technikchef Andy Green glaubt, dass die Fans nächstes Jahr wieder den alten Sebastian Vettel sehen werden.

Vettel bringt neuen Schwung

Trotz der aktuellen Formkrise sind die Erwartungen an Vettel groß: "Sebastian ist ein mehrfacher Weltmeister. Er kann uns eine ganz neue Arbeitsweise beibringen, die wir vorher noch nicht kannten. Deshalb haben wir ihn verpflichtet. Wir wollen jemanden, der es schon geschafft hat, und uns zeigt, was dafür nötig ist. Was braucht man, um Rennen und Weltmeisterschaften zu gewinnen? Das wird er uns zeigen."

Im Gegenzug will das Team auch dem Fahrer helfen: "Momentan befindet er sich nicht in einer guten Situation. Er hat seinen Antrieb etwas verloren. Wir wollen sein Mojo zurückholen. Ich denke, wir sind das beste Team, wenn es darum geht, Fahrer zu Höchstleistungen zu bringen. Wir können ihm wirklich helfen", ist sich Green sicher.

Die Umgebung in einem kleineren Team soll Vettel helfen, zu alter Stärke zurückzufinden. Die Arbeitsweise unterscheidet sich laut Green grundlegend von einem großen Rennstall wie Ferrari: "Bei unserem Team steht immer der Fahrer im Mittelpunkt. Wir nehmen uns viel Zeit, sie zu verstehen und mit ihnen zu arbeiten. Wir formen dadurch eine ganz enge Beziehung zu unseren Piloten."

"Das hilft dabei, dass sie sich wohl fühlen. Sie müssen sich keine Sorgen machen, dass etwas hinter ihrem Rücken abläuft. Wir halten die ganze Politik von ihnen fern. Dadurch ermöglichen wir ihnen, sich darauf zu konzentrieren, so schnell wie möglich Auto zu fahren. Ich glaube, wir können Sebastian wieder zurückbringen."

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