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GP Saudi Arabien
Sebastian Vettel - Aston Martin - GP Saudi-Arabien - Jeddah - Qualifikation - Samstag - 4.12.2021 xpb
Max Verstappen - Red Bull - GP Saudi-Arabien - Jeddah - Qualifikation - Samstag - 4.12.2021
Max Verstappen - Red Bull - GP Saudi-Arabien - Jeddah - Qualifikation - Samstag - 4.12.2021
Max Verstappen - Red Bull - GP Saudi-Arabien - Jeddah - Qualifikation - Samstag - 4.12.2021
Max Verstappen - Red Bull - GP Saudi-Arabien - Jeddah - Qualifikation - Samstag - 4.12.2021 40 Bilder

Aston Martin langsam: Kein Tag für Veteranen

Aston Martin im Tal des Jammers Kein Tag für Veteranen

GP Saudi-Arabien 2021

Sebastian Vettel fliegt im Q1 raus, Fernando Alonso im Q2. Nur Haas ist noch langsamer als Aston Martin. Und Alpine kann an die Form vom Freitag nicht mehr anknüpfen.

So schlecht war Aston Martin noch nie. Beide Fahrer flogen im Q1 raus. Sie hatten nicht mal den Hauch einer Chance. Sebastian Vettel fehlten 0,254 Sekunden auf den rettenden 15. Platz. Auf dem stand Fernando Alonso, der mit seinem Alpine nicht mehr die Form vom Freitag wiederholen konnte. "Eigentlich war ich mit meiner Runde zufrieden, auch wenn ich im zweiten Sektor kurz Verkehr hatte. Wenn du dann trotzdem mit zweieinhalb Zehntel Rückstand nur auf Platz 17 stehst, dann bist du einfach zu langsam", urteilte Vettel.

Der Ex-Weltmeister bedauerte: "Wir haben weder das Auto noch die Reifen in ihr Arbeitsfenster gebracht. Unser Auto ist nicht für diese Strecke gemacht. Es gibt zu viele Geraden und zu viele schnelle Kurven, und dort verlieren wir unsere Zeit." An der Streckencharakteristik allein kann es nicht gelegen haben. In Monza qualifizierten sich die Aston Martin-Piloten noch für die Startplätze 9 und 11. Ganz offenbar war man mit dem Setup falsch abgebogen. Der Topspeed war genauso enttäuschend wie der erste Sektor, in dem noch die meisten mittelschnellen Kurven zu finden sind.

Fernando Alonso - Alpine - GP Saudi-Arabien - Jeddah - Qualifikation - Samstag - 4.12.2021
xpb
Fernando Alonso drehte in der Qualifikation nur die 13. schnellste Rundenzeit.

Problem mit den Aufwärmrunden

Vettel wollte auch keine Ausreden gelten lassen. Ja, am Ende des Q1 war es in der Aufwärmphase für den letzten Versuch wieder zu Jagdszenen gekommen. Die Alpine-Piloten verloren die nerven und überholten die Schlange, die im Schneckentempo vor sich hin bummelte. "Wir wären auch bei einem normalen Verlauf der Aufwärmrunde nicht weitergekommen, auch wenn meine Reifen dadurch im ersten Sektor noch etwas kalt waren", winkte Vettel ab.

Er regte sich über die Undiszipliniertheiten im Feld erst gar nicht mehr auf. "Wir reden immer wieder darüber, und dann machen es doch alle wieder anders. Ein oder zwei drängeln sich vor, dann werden alle anderen nervös und machen das Gleiche. Daran wird sich nie etwas ändern." Vettels einzige Hoffnung: Im Renntrim ist der Aston Martin besser als auf eine Runde. Fragt sich nur, wie leicht oder schwer das Überholen wird. "Das wird entweder ein super langweiliges oder super aufregendes Rennen", prophezeit Vettel.

Alonso fehlte das Vertrauen ins Auto

Alpine hatte sich vom Abschlusstraining mehr erwartet als den neunten Startplatz von Esteban Ocon und das Ausscheiden von Fernando Alonso im Q2. Am Vortag belegte man noch die Plätze 5 und 6 und war auch bei den Longruns bei der Musik. Ocon war mit seinem Vorstoß ins Q3 zufrieden: "Ich hatte Vertrauen in mein Auto, was auf einem Stadtkurs extrem wichtig ist. Viel mehr als der neunte Platz war aber nicht drin." Auf Yuki Tsunoda fehlten zwei Zehntel.

Alonso erkannte seinen Alpine nicht wieder und geht von Platz 13 in den vorletzten Lauf der Saison. "Die gute Balance vom Freitag war weg. Das Heck klebte nicht mehr so wie du es auf seinem schnellen Kurs zwischen lauter Mauern brauchst." Der Spanier musste zwei seiner Q2-Versuche wegen Verkehr abbrechen. Im dritten waren die Medium-Reifen ausgelutscht. Trotzdem gibt er die Hoffnung nicht auf. "Die Formel 2-Rennen haben gezeigt, dass man überholen kann." Wenn die Longruns ein Fingerzeig sind, könnte sich am Sonntag das Katar-Szenario wiederholen. Die Alpha Tauri sind stark auf eine Runde, fressen aber über die Distanz ihre Reifen.

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