Auch Ferrari droht mit F1-Ausstieg

Foto: Wolfgang Wilhelm

Ferrari hat als zweites Team nach Toyota indirekt seinen Ausstieg aus der Formel 1 angedroht, sofern künftig mit Einheitsmotoren gefahren werden muss.

"Sollte es zu den Änderungen kommen, behält sich der Ferrari-Verwaltungsrat das Recht vor, in einer Abstimmung über den Verbleib in der Formel 1 zu entscheiden", teilte das Unternehmen am Montagabend (27.10.) nach einer Sitzung des Führungsgremiums unter Leitung von Luca di Montezemolo am Firmensitz im italienischen Maranello mit.

Hersteller gegen radikale Schritte

Am Wochenende hatte Toyota als erster Rennstall mit dem Ende seines Formel-1-Engagements und einem Wechsel zum 24-Stunden-Rennen von Le Mans gedroht. Max Mosley, der Präsident des Internationalen Automobil-Verbandes FIA, hatte die Einführung eines Einheitstriebwerks gefordert, um die Kosten drastisch einzudämmen. Die sechs Hersteller BMW, Mercedes, Renault, Honda, Toyota und Ferrari hatten sich mehrfach gegen einen solch radikalen Schritt ausgesprochen.

Ferrari befürwortet wie die anderen Automobilkonzerne eine Kostensenkung, befürchtet aber durch Einheitsmotoren eine untragbare Einschränkung der sportlichen Konkurrenz und der technologischen Entwicklung. Die FIA hatte kurz vor dem Großen Preis von China offiziell eine Ausschreibung für einen Einheitsmotor und ein Einheitsgetriebe für die Jahre 2010, 2011 und 2012 veröffentlicht.

Die neue Ausgabe als PDF
SUV 01/2019, Shibata R31 Roadhouse Suzuki Jimny Suzuki Jimny Tuning Monster Truck, G-Klasse-Kopie oder Land-Rover-Klon Kia Telluride Detroit Motor Show 2019 Kia Telluride SUV (2019) Neuer großer Korea-SUV mit acht Sitzen
Promobil
Skydancer Apero (2019) Bravia Campingbus Mercedes (2019) Bravia Swan 699 (2019) Erster Mercedes-Bus der Slowenen
CARAVANING
Camping Porto Sole - Titel Campingplatz-Tipp Kroatien Camping Porto Sole LMC Style Lift 500 K (2019) Premiere LMC Style Lift 500 K Sieben Schlafplätze in einem Caravan
Anzeige