Aufbruchstimmung bei den Roten

Foto: Ferrari

Nach der öffentlichen Standpauke von Ferrari-Chef Luca di Montezemolo krempelt das gebeutelte Formel 1-Team von Michael Schumacher nun die Ärmel hoch.

Nachdem Montezemolo klar gemacht hatte, dass er ein solches Debakel wie in Ungarn nie mehr erleben wolle, machte sich die Weltmeistermannschaft an die Arbeit, um bis zum Saisonschluss doch noch die Nase in der Fahrer-WM vorn zu behalten.

In der kommenden Woche beginnt ein Mammut-Testprogramm in Fiorano und Monza. Der zu Saisonbeginn als Wunderauto gefeierte und nun von Williams-BMW durchgereichte F2003 GA erhält für die nächsten beiden Rennen ein neues Aerodynamik-Paket, das auf den Hochgeschwindigkeitsstrecken von Monza und Indianapolis gleichzeitig windschlüfrig sein und trotzdem zusätzlichen Abtrieb bieten soll.

Außerdem bekommt der Motor eine kleine Leistungssteigerung spendiert, damit die Scuderia beim Heimspiel gegen den leistungsstarken BMW-Motor mithalten kann.

Ross Brawn: "Normale Weiterentwicklung"

In Suzuka soll der F2003 GA wieder in der bisher gewohnten Aerodynamik-Konfiguration antreten. Italienische Zeitungen sprachen bei den Änderungen schon von einer stark überrarbeiteten B-Version des roten Renners. Technik-Chef Ross Brawn sagt: "Unsinn. Es handelt sich um eine ganz normale Weiterentwicklung."

die Testwoche will auch Bridgestone nutzen, um die Weltmeister-Mannschaft wieder aus der Talsohle zu bringen. Zwar stellt sich Teamchef Jean Todt schützend vor seinen Reifenpartner, aber trotz aller Beteuerungen, man habe in den letzten Monaten ständig neue Reifen und Fortschritte erzielt, fehlt den Ferrari der richtige Klebstoff, um siegfähig zu sein.

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