Aufstand der Kleinen

Foto: daniel reinhard

Die Formel 1 droht im Chaos zu versinken. BAR-Honda, Jordan, Sauber und Minardi proben mit Hilfe von Toyota den Aufstand gegen die in der GPWC organisierten Automobilhersteller.

Der Ärger richtet sich gegen Ferrari, Williams-BMW und McLaren-Mercedes. Renault und Jaguar sympathisieren mit den kleinen Teams. Eddie Jordan rügt: "Die drei Topteams blockieren alle Sparvorschläge und wollen auch noch den größten Teil vom Kuchen einstreichen.“

Stein des Anstoßes ist ein neues Concorde-Abkommen, auf das sich die Autobosse, die Banken und Bernie Ecclestone verständigt hatten. Ein Interessenkonflikt verzögert den Abschluss. Die Banken wollen die Formel 1-Holding, die mit einem milliardenschweren Bond belastet ist, schnell von ihren Schulden befreien, um sie an die Börse zu bringen. Dagegen steht die Forderung der Hersteller, mehr Geld an die Teams auszuzahlen.

100 Millionen extra für Ferrari

Das schmälert die Gewinne, die in die Rückzahlung des Bonds fließen. Außerdem weigern sich die Autofirmen, Garantien über mehr als zwei Jahre abzugeben. Der Vertragsentwurf bringt die kleinen Teams in Rage. Demnach wären nur 94 Prozent der Ausschüttung nach einem Erfolgsschlüssel verteilt worden. Ferrari hätte sich zwei Prozent extra genehmigt, die restlichen GPWC-Teams von BMW, Mercedes, Ford, und Renault je ein Prozent. Dazu war eine einmalige Zahlung von 100 Millionen Dollar an Ferrari und je 20 Millionen an Williams und McLaren geplant.

Die Privatiers fürchten, noch weiter abzurutschen. Sie wollen nun einen Sparkurs und eine fairere Verteilung der Einnahmen präsentieren und drohen mit einer Abspaltung, falls Ferrari, Williams und McLaren ablehnen.

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