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Auspuffkrieg beigelegt

Sauber und Ferrari lenken doch noch ein

Update ++ Kurz vor dem Rennen in Silverstone haben Sauber und Ferrari doch noch der Rückkehr zu den Valencia-Regeln zugestimmt. Die Einigung soll bis zum Saisonende Bestand haben. Damit beugten sich die beiden Teams der Mehrheit und entschieden im Sinne des Gesamtwohls.

Die Sitzung der Teamchefs und Technikdirektoren zum Endlosthema Auspuff war am Sonntagfrüh überraschenderweise noch ohne Ergebnis abgebrochen worden. Man hatte sich sogar schon auf die kommende Woche vertagt, um einen Kompromiss zu finden. Es war zudem ein Alternativ-Vorschlag auf dem Tisch, nach dem die unterschiedlichen Motoren individuell eingestuft werden sollten.

Alle Teams unterschreiben Regeländerung

Doch am Ende war alles Makulatur. Die beiden Verweigerer Ferrari und Sauber beugten sich noch am Nachmittag den anderen Teams und entschieden sich, der gemeinsamen Linie zuzustimmen. Am Ende einigte man sich auf die einfachste Lösung. Es gilt wieder der Stand von Valencia. Die Teams dürfen nun wieder Motoreneinstellungen verwenden, die auch im Schleppbetrieb Auspuffgase produzieren. Eine Beschränkung der Öffnung der Drosselklappe bzw. der Walzenschieber gibt es nicht mehr. Die einzige Einschränkung lautet, dass in der Qualifikation und im Rennen die gleichen Motoreinstellungen gefahren werden müssen.

Red Bull-Teamchef Christian Horner erklärte nach dem Rennen in Silverstone stolz, dass alle Teams das notwendige Papier unterschrieben haben. Der Streit sei damit beendet. Nimmt man das Rennen von Silverstone zum Maßstab, als zum ersten und einzigen Mal in dieser Saison das Anblasen des Diffusors im Schleppbetrieb verboten war, dann haben Ferrari und Sauber gegen einen vermeintlichen Vorteil votiert.

Entscheidung im Sinne der Formel 1

"Die Formel 1 sollte keinen Schaden nehmen", begründete Sauber-Geschäftsführerin Monisha Kaltenborn die Entscheidung im Sinne der Allgemeinheit. "Wir denken primär an das Image und die Fans der Formel 1. Die ganze Angelegeneheit wurde am Ende sehr kompliziert. Deshalb sind wir froh, dass es nun eine Einigung gibt."

Obwohl die FIA zunächst das Verbot des Auspufftricks mit aller Gewalt durchsetzen wollte, hat nun auch der Verband zugestimmt. Die neuen alten Regeln sollen ab dem Rennen am Nürburgring gelten und bis zum Saisonende Bestand haben. Für das kommenden Jahr haben die Regelhüter dem Anblasen des Diffusors schon einen Riegel vorgeschoben. Dann müssen die Endrohre an der Oberseite der Verkleidung austreten.

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Motorsport Aktuell Taffin, Newey & Horner Komödie im Auspuffkrieg geht weiter Formel 1 Technik-Streit in Silverstone

Für Silverstone bleibt das heiße Anblasen des Diffusors verboten.

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