Aussprache zwischen Vettel und Webber

"Sebastian verdient jeden einzelnen Applaus"

Vettel & Webber Foto: xpb 32 Bilder

Nach dem WM-Titel haben die beiden Red Bull-Piloten Mark Webber und Sebastian Vettel ihre Differenzen beigelegt. Am Rande der großen Party in Salzburg kam es zur Aussprache. "Es wäre falsch zu sagen, alles war rosig", gab Vettel zu.

Der teaminterne Zweikampf bei Red Bull war eine der größten Storys der abgelaufenen Formel 1 Saison. Das Duell Webber gegen Vettel elektrisierte die Fans. Den negativen Höhepunkt lieferte die Kollision in der Türkei. Lange sah Webber wie der Sieger aus. Erst im letzten Rennen konnte der junge Herausforderer aus Heppenheim die Hackordnung bekanntlich umdrehen. Der Rest ist Geschichte.

Respekt zwischen Vettel und Webber

Nach dem WM-Finale gab es endlich Gelegenheit für eine Aussprache der beiden Red Bull-Piloten. Am Rande der Meisterparty in Salzburg haben sich Vettel und Webber zusammengesetzt. "Wir haben das gestern ganz gut in Worte fassen können", erklärte der neue Champion bei der offiziellen Red Bull-Pressekonferenz am Dienstag (16.11.). "Es wäre falsch zu sagen, es war alles Schwachsinn, was über das Jahr gelaufen ist oder dass alles rosig war."

Beide Fahrer versuchten noch einmal klarzustellen, dass die Differenzen nicht so groß waren wie nach außen dargestellt: "Es ging nie soweit, dass man sich nicht mehr angeschaut oder respektiert hat", erklärte Vettel. Webber fügte hinzu: "Die Rivalität ist ein normaler Vorgang im Sport. Aus den kleinen Gefechten haben die Medien dann große Gefechte gemacht. Das hat das Team zwar auch befeuert, auf der anderen Seite hat es aber auch Punkte gekostet."

Vettel: "Es war gut, darüber zu sprechen"

Damit das in der kommenden Saison nicht wieder passiert, hatte Red Bull-Besitzer Dietrich Mateschitz die beiden Piloten noch in Abu Dhabi zu einer mehr als einstündigen Unterredung gerufen. In Salzburg wurden nun letzte Differenzen geklärt. "Wir waren nicht immer gleicher Meinung, aber das ist normal. Wenn man auf solch einem Level agiert, dann bekommt man sich schon mal in die Haare. Jeder sucht den Vorteil für sich. Es war nicht immer leicht. Aber ich glaube, es war gut, direkt nach der Saison miteinander darüber zu sprechen", so Vettel.

Webber gab sich bei seinem Trip nach Österreich als guter Verlierer. Auch wenn er dabei nur die Nebenrolle einnimmt: "Es ist klar, dass er jetzt hier die ganze Aufmerksamkeit bekommt. Aber das ist kein Problem. Ich hätte ja auch zuhause bleiben können." Webber erklärte, dass er seinem Teamkollegen die großen Schlagzeilen gönne: "Das ist doch eine unglaubliche Story weltweit. Sebastian verdient jeden einzelnen Applaus. Er soll das in den nächsten Wochen genießen."

Webber freut sich auf neuen Kampf 2011

Am Abend zuvor stand auch Webber selbst kurz im Mittelpunkt. Von den geladenen Gästen gab es Standing Ovations für die Saisonleistung des Australiers. "Die Begrüßung ging wirklich unter die Haut", freute sich der Routinier über den Empfang. Für das kommende Jahr kündigte Webber bereits einen neuen Fight an: "Ich freue mich jetzt schon auf die neue Saison. Da beginnt der Kampf von vorne. In Bahrain gibt es ein Reset."

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