Australien GP

Michael Schumacher holt die Pole

Foto: dpa

Im ersten Qualifying der neuen Saison fährt Michael Schumacher Bestzeit. Damit startet der Kerpener am Sonntag im GP von Australien von Platz eins. Neben ihm in der ersten Reihe steht sein Teamkollege Rubens Barrichello.

Der Kolumbianer Juan Pablo Montoya wurde Dritter, vor dem überraschend starken Jenson Button im BAR-Honda. Ralf Schumacher im zweiten Williams-BMW beendete das Qualifying als Achter. McLaren-Mercedes kam abgeschlagen mit Kimi Räikkönen und David Coulthard nur auf Rang zehn und zwölf. Der Mönchengladbacher Nick Heidfeld im Jordan-Ford fuhr auf den 15. Platz.

Michael Schumacher, nach dem neuen Formel 1-Qualifikationsformat als Vorletzter in sein Einzelzeitfahren gestartet, holte sich mit einer Zeit von 1.24,408 die 56. Pole Position seiner Formel 1-Karriere. Dabei war er um 0,074 Sekunden schneller als sein Teamkollege Rubens Barrichello. Schumacher, ohnehin der haushohe Favorit für den Formel 1-Saisonauftakt am Sonntag in Melbourne, war somit in jedem Training am Freitag und Samstag Schnellster. „Über den Winter ist viel geschrieben worden, um wieviel andere Teams zu Ferrari aufgeschlossen hätten. Es war schön zu beweisen, dass wir immer noch vorne sind. Das Auto war von Anfang an schnell. Ich muss meinen Jungs bei Ferrari ein großes Kompliment machen – wieder einmal. Sie haben ein gutes Auto noch einmal sehr stark verbessert“, sagte Schumacher, der aber auch betonte: „Wer sich die Statistiken anschaut, wird feststellen, dass wir in Melbourne immer gut ausgesehen haben. In Malaysia wird die Sache wohlmöglich schon wieder ganz anders aussehen.“

Nur Montoya und Button können folgen

Hinter den beiden Ferrari erzielte Williams-BMW-Pilot Juan Pablo Montoya die drittbeste Zeit und war mit einer Rundenzeit von 1.24,998 Minuten um 0,590 Sekunden langsamer als der sechsfache Weltmeister. Montoya egalisierte mit seiner Zeit den Wert von BAR-Pilot Jenson Button, der genauso schnell war, im ersten Teil des Qualifyings jedoch hinter Montoya lag. Somit startet der Kolumbianer am Rennsontag von Startplatz drei. Montoya war nach der ersten Zwischenzeit praktisch genauso schnell wie Schumacher, verlor danach allerdings besonders im letzten Sektor. Enttäuschend das Ergebnis von Ralf Schumacher, der mit einer Zeit von 1.25,925 nur den achten Stratplatz holen konnte. Hinter Button belegten Fernando Alonso im ersten Renault, Mark Webber im Jaguar und Buttons Teamkollege bei BAR, Takuma Sato, die weiteren Ränge.

Webbers Teampartner Christian Klien wird morgen in seinen ersten Grand Prix nur aus der letzten Reihe starten können. Der 21-jährige Österreicher geriet in seiner Aufwärmrunde über die Kerbs auf das Gras und brach daraufhin seinen Qualifikationsversuch ab. Nick Heidfeld qualifizierte sich für den 15. Startplatz, 3,770 Sekunden hinter Michael Schumacher und knapp zwei Sekunden vor seinem Jordan-Teamkollegen, dem Italiener Giorgio Pantano.

Silberpfeile abgeschlagen

Melbourne-Vorjahres-Sieger David Coulthard vermasselte sich eine halbwegs gute Zeit, als er – ähnlich wie Michael Schumacher gestern im Freien Training – in der Zielkurve über die Randsteine auf das Gras herausgetragen wurde, heftig aufsetzte und nur mit Mühe einen größeren Unfall vermeiden konnte. Doch bereits nach dem zweiten Streckensektor lag Coulthard 1,1 Sekunden hinter dem zu diesem Zeitpunkt Trainingsschnellsten Rubens Barrichello zurück.

Coulthards Teamkollege Kimi Räikkönen im zweiten Silberpfeil konnte sich nur unwesentlich besser in Szene setzen. Auch er hatte nach dem zweiten Sektor bereits einen Rückstand von 0,7 Sekunden zu verbuchen, wurde allerdings auch – wenngleich nur marginal – durch den aufgewirbelten Dreck von Coulthards Ausritt behindert. Letztlich sicherten sich Räikkönen und Coulthard, die vermutlich mit viel Sprit an Bord ins Zeittraining gingen, nur die Startplätze zehn  und zwölf, 1,889 beziehungsweise 2,886 Sekunden hinter der Trainingsbestzeit.

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