Nico Rosberg - Mercedes - Formel 1 - Test 1 - GP Bahrain 2014 xpb
Nico Hülkenberg - Force India - Formel 1 - Test 1 - GP Bahrain 2014
Mercedes - Formel 1 - Test 1 - GP Bahrain 2014
Nico Rosberg - Mercedes - Formel 1 - Test 1 - GP Bahrain 2014
Marussia - Formel 1 - Test 1 - GP Bahrain 2014 57 Bilder

Bahrain Test 1 (Ergebnis)

Mercedes schon wieder vorneweg

Am ersten von zwei Bahrain-Testtagen hat Nico Rosberg die schnellste Runde gedreht. Wie schon im Grand Prix saß der erste Verfolger in einem Force India. Nico Hülkenberg verpasste die Bestzeit um 0,367 Sekunden.

In Bahrain ging es am Dienstag (8.4.2014) schon wieder rund. Gut 36 Stunden nach dem Grand Prix gab es noch einen kleinen Nachschlag in Form der neu eingeführten Zweitagestests, die während der Saison 2014 insgesamt 4 Mal absolviert werden dürfen. Natürlich nutzten alle 11 Teams die Gelegenheit zum Daten sammeln. Immerhin waren es die ersten offiziellen, unlimitierten Testfahrten während der Saison seit 2009.

Das Ergebnis überraschte am Ende niemanden. Wieder einmal grüßte ein Pilot vom Mercedes-Werksteam vom Platz an der Sonne. Nico Rosberg fuhr in 1:35.697 Min. (auf Soft-Reifen) nicht nur die schnellste Runde. Mit 121 Umläufen legte der WM-Spitzenreiter auch die größte Distanz zurück.

Rosberg dreieinhalb Zehntel schneller als Hülk

Am ehesten konnte dabei noch Landsmann Nico Hülkenberg folgen. Obwohl er am Vormittag über die Lenkung schimpfte, hielt der Force India-Pilot den Abstand mit gut dreieinhalb Zehnteln in Grenzen. Dritter wurde Fernando Alonso im Ferrari mit einer guten halben Sekunde Rückstand. In Sachen Kilometerleistung kam McLaren dem Werks-Mercedes am nächsten. Kevin Magnussen spulte als einziger Pilot neben Rosberg mehr als 100 Runden ab.

Mit besonderer Spannung wurde das Sauber-Debüt des Russen Sergey Sirotkin beobachtet. Gut 3 Sekunden hinter der Spitze kam der Teenager aus Ufa bei seinem ersten richtigen Einsatz in einem Formel 1-Auto auf 76 Runden. Damit spulte er deutlich mehr als eine Renndistanz ab, die von der FIA als Grundlage für die F1 Superlizenz gefordert ist.
 
Nicht alle Autos waren so zuverlässig unterwegs. Nach dem Aufwärtstrend am Wochenende erwischte es beim Test wieder einmal Lotus. Pastor Maldonado fuhr wegen Antriebsproblemen nur 16 Runden. 2 Stunden vor der karierten Flagge beendete das Team den Tag offiziell.

Caterham-Problem ärgert Frijns und Pirelli

Mit Caterham traf das Technikpech auch noch ein weiteres Renault-Team. Nach 63 Runden am Vormittag ging am Nachmittag nichts mehr. Wegen eines kleinen Hydraulik-Lecks musste das halbe Auto auseinandergebaut werden. Für Youngster Robin Frijns, der sowieso nur wenig zum Einsatz kommt, war die langwierige Reparaturarbeit besonders ärgerlich.

Aber auch die Pirelli-Ingenieure waren von den Technikproblemen nicht begeistert. Caterham war zum Auftakt außerwählt, neue Reifenmischungen für 2015 zu testen. Da hätte es für die italienischen Gummi-Spezialisten gerne ein paar mehr Kilometer sein können. Am zweiten Testtag von Bahrain müssen übrigens Mercedes und Williams nach der Pfeife der Reifen-Experten tanzen. Pirelli bestimmt das Programm.

Für Technik-Freunde war der erste Testtag aber nicht nur wegen der Reifen interessant. Die meisten Teams rückten in der Früh mit riesigen Messapparaten aus, um Strömungsdaten zu sammeln. Bei McLaren standen Vergleichsfahrten mit den Fahrwerksflügeln auf dem Programm. Dabei wurden die revolutionären Dreiecksprofile an den hinteren Querlenkern mal ganz, mal halb und mal gar nicht verwendet.
 
In unserer Bildergalerie haben wir einige Impressionen vom ersten Testtag gesammelt.

Motorsport Aktuell Max Chilton - Marussia - Formel 1 - Test 1 - GP Bahrain 2014 Fotos Bahrain Test 1 Das Comeback der "In-Season-Tests"

In Bahrain standen gut 36 Stunden nach dem Grand Prix Testfahrten auf dem...

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