Bald nur noch ein Typ Regenreifen?

Foto: dpa

Bridgestone steht vor einem Problem. Es will bei Testfahrten nicht regnen. Der japanische Hersteller will im nächsten Jahr nur noch einen Typ Regenreifen anbieten, kann die Neuentwicklung aber nicht testen, weil es bei den Testfahrten immer staubtrocken ist.

Daran wird sich vermutlich so bald nichts ändern. Die nächsten zwei Testtermine finden im südspanischen Jerez statt. "Da ist um die Zeit kein Regen zu erwarten", bedauert Reifenchef Hirohide Hamashima.

Teams stecken hinter dem Einheitsgummi

Der neue Regenreifen hat eine Gummimischung, die im Härtegrad zwischen den Intermediates und den Extremwetterreifen liegt. "Außerdem ist das Profil ein anderes", erklärt Hamashima. Bridgestone strebt die Vereinheitlichung nicht aus eigenen Stücken an. "Die Teams haben uns nach dem GP Europa am Nürburgring im letzten Jahr darum gebeten", verrät Hamsshima.

Grund: Force India hatte bei Markus Winkelhock als einziges Team mit Extremwetterreifen gepokert und dabei die Topteams blamiert. Debütant Winkelhock führte das Feld für sechs Runden an. Ferrari, McLaren und Co. mögen es nicht so gern, wenn ihnen ein kleines Team die Show stiehlt. Für sie sind Bedingungen, die sich nicht berechnen lassen, ein Greuel.

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