Banken verklagen Ecclestone

Foto: Wolfgang Wilhelm

Die Banken, die 75 Prozent der Formel 1-Holding Slec besitzen, haben ihren Geschäftsführer Bernie Ecclestone wegen angeblicher Eigenmächtigkeiten verklagt.

Entgegen vertraglicher Abmachungen soll der Formel 1-Boss beim Zusammenbruch des Kirch-Imperiums seine Macht ausgeweitet und einige Entscheidungen zu eigenmächtig getroffen haben.

Das Bankenkonsortium, bestehend aus Bayerischer Landesbank, JP Morgan und Lehman Brothers, will seine Milliarden-Kredite durch den Verkauf der Formel 1-Aktien refinanzieren. Voraussetzung dafür ist die Verlängerung des Concorde-Abkommens, in dem unter anderem die Verteilung der Einkünfte festgelegt ist.

Schleppende Verhandlungen

Doch die vor drei Monaten zwischen den Banken, den Automobilherstellern und Ecclestone getroffene Vereinbarung auf Neufassung und Erweiterung des Vertrags bis 2014 verläuft schleppend. Einige Teamchefs äußern den Verdacht, Ecclestone zögere die Vertragsunterschrift hinaus. 50 Prozent mehr Geld gibt es jedoch erst, wenn das Abkommen unterschrieben ist.

Ecclestone: "Ich habe mit Herrn Hubbert von Mercedes eine abgespeckte Version vereinbart, um die Sache zu beschleunigen.“ Der 73-jährige Brite erwartet einen Abschluss bis Juni. Möglicherweise sind es die Teams selbst, die für den Verzug sorgen. Die Kleinen sind mit dem modifizierten Concorde-Abkommen nicht zufrieden. Künftig sollen Entscheidungen durch Mehrheitsbeschluss gefällt werden. Einstimmigkeit ist nicht mehr nötig. Dies ist ein Vorteil für die großen Teams.

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