BAR-Chef Richards nimmt Button in Schutz

Foto: dpa

Jenson Button und BAR-Teamchef David Richards demonstrierten bei ihrem ersten gemeinsamen Auftreten nach dem Schiedsspruch des CRB (Contract Recognition Board) Harmonie. Das Schiedsgericht hatte verfügt, dass Button bis 2005 bei BAR-Honda bleiben muss und nicht wie geplant zu Williams-BMW wechseln darf.

Beide waren sich einig, dass es keine Frage sei, das Urteil zu akzeptieren.Im Blitzlichtgewitter der Fotografen mühten sich der 24-Jährige und Richards, sein alter und neuer Chef, nach Kräften, ein freundliches Gesicht aufzusetzen. Der wortgewandte Teamchef spielte die Affäre herunter: „Es ist halt mal so, dass Beziehungen Höhen und Tiefen durchleben. Und wir werden aus dieser Situation gestärkt herausgehen. Und mit Frank Williams haben wir ein besseres Verhältnis als zuvor.“ Ausdrücklich wies Richards darauf hin, dass finanzielle Dinge keine Rolle in der dieser Affäre gespielt hätten.

Button verteidigte sich nochmals für seine nunmehr gescheiterten Wechselpläne: „Ich dachte nicht, dass der BAR-Vertrag für nächstes Jahr gültig wäre. Ich wurde dahingehend etwas inkorrekt beraten.“ Angeblich feuerte Button bereits seinen persönlichen Manager. Offiziell wollte er dazu jedoch nicht Stellung nehmen. Wie ein Vater, der seinen verlorenem Sohn wieder in die Arme schließt und großherzig verzeiht, nahm Richards Button in Schutz: „Wir sind halt ein junges Team. Und vor der Saison hätte und wohl niemand zugetraut, dass wir soviel erreichen. Und da kann ich gut verstehen, wenn sich ein junger Mann von den zweifellos vorhandenen Erfolgen anderer Teams blenden lässt.“

Stolz wies der Teamchef auf die Erfolge unter seiner Ägide hin: „Immerhin stehen wir in der Konstrukteurs-WM auf Platz zwei, und Jenson belegt in der Fahrerwertung den dritten Rang.“ Fahrer Button versprach artig: „2005 gehe ich mit klarem Kopf an.“

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