Baustelle GP Monaco

Transporter explodiert - Asphalt beschädigt

Aufbau F1-Fahrerlager Monaco Foto: Grüner 52 Bilder

Update ++ Im Hafen von Monaco herrscht Chaos. Der Aufbau des Fahrerlagers ist hinter dem Zeitplan. Schuld daran ist Mercedes. Außerdem muss die Strecke neu asphaltiert werden, nachdem am Dienstag ein Transporter explodiert ist.

Wer am Mittwochmorgen einen Blick in das Fahrerlager von Monaco warf, konnte nicht glauben, dass hier Donnerstag die Autos fahren und die Gäste empfangen werden sollen. Drei Tage nach der Zieldurchfahrt von Barcelona herrschte rund um den Yachthafen von Monte Carlo das totale Chaos. Lkw und Gabelstapler behindern sich gegenseitig. Überall wuselten fleißige Bauarbeiter durch das halbfertige Fahrerlager.

Nur ein einziges Motorhome glänzte einzugsbereit in der Sonne. Red Bull hatte in Barcelona nur das kleinere Zweit-Motorhome mitgebracht. Die große Energy-Station schwimmt bereits seit einigen Tagen auf dem Ponton im Hafenbecken. Die Bar ist bereit für die ersten Partys, der Pool auf dem Sonnendeck ist gefüllt für die feuchtfröhliche Siegerfeier.

Mercedes sorgt für Verzögerungen

Bei den anderen Teams herrschte dagegen Chaos pur. Auslöser für die großen Verzögerungen war ausgerechnet Mercedes. Der silberne Glastempel der Schwaben war bereits mit Verspätung in Barcelona abgebaut und kam deutlich hinter dem Zeitplan im Hafen in Monaco an. Das Problem: Wie bei einem überdimensionalen Tetris steht Mercedes mit seinen Container ganz hinten im Fahrerlager. Die anderen Teams mussten mit dem Aufbau warten, bis das Schumi-Team fertig war.

Die schnellste Mannschaft schraubte übrigens bei Williams. "Wir haben das Fahrerlager von Barcelona am Sonntag schon um 22.30 Uhr verlassen", grinste Teammanager Dickie Stanford stolz. Zur Verteidigung der anderen Teams muss man allerdings anfügen, dass der britische Privatrennstall nicht gerade das größte Motorhome vorzuweisen hat.

Transporter fliegt in die Luft

Neben der großen Baustelle sorgte am Mittwoch auch noch ein riesiger Knall für Aufregung im Hafen. Ein Transporter war mit einer großen Explosion in die Luft geflogen. Die schwarze Rauchwolke war noch aus weiter Entfernung zu sehen. Bis der Truck gelöscht war, hatte die Hitze schon den Asphalt darunter beschädigt. Natürlich lag die Brandstelle in der Saint Devote-Kurve genau in der Bremszone. In der Nacht mussten Bauarbeiter die Stelle ausbessern.

Force India-Pilot Paul di Resta, der in Monaco lebt, kam mit BBC-Experte David Coulthard an der Unfallstelle vorbei. "Wie es passiert ist kann ich nicht sagen. Ich habe nur diese riesige Rauchwolke gesehen", berichtet der Schotte. Angst, dass der neue Asphalt bei den heißen Temperaturen am Rennwochenende noch einmal aufbrechen könnte hat er nicht. "Die bekommen das hin, davon bin ich überzeugt."

In unserer großen Fotoshow haben wir die ersten Bilder von der Baustelle.

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