Berger verkauft seine Toro Rosso-Anteile

Foto: Red Bull

Der bisherige Mitinhaber Gerhard Berger hat seinen 50-Prozent-Anteil am Formel-1-Rennstall Scuderia Toro Rosso wieder an den österreichischen Getränke-Hersteller Red Bull verkauft.

Dies gab das Unternehmen am Dienstag (25.11.) bekannt. Durch den Ausstieg Bergers, der sich 2006 bei dem Rennstall eingekauft hatte, ist der Red-Bull-Konzern nun wieder hundertprozentiger Eigentümer von zwei Teams.

"Ich bin Gerhard sehr dankbar für seinen enormen Input. Zusammen haben wir Toro Rosso zu einem Team gemacht, das sich ab 2008 regelmäßig in den Top Ten qualifizierte und WM-Punkte sammelte", sagte Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz. Auch Berger selbst fand zum Abschied versöhnliche Worte: "Ich bin sehr froh, dass ich Didi beim Neuaufbau des Teams unterstützen und dabei mein Wissen so effektiv einsetzen konnte."

Aufbauphase beendet

Als Grund für den Ausstieg nannte Berger, dass die Aufbauphase nun vorbei sei. Ein weiteres Engagement seinerseits wäre nun nicht mehr sinnvoll. Mateschitz musste bislang alleine für die Fianzierung und die technische Entwicklung aufkommen, während sich Berger auf den sportlichen Bereich konzentrierte.

In der vergangenen Saison hatte sich der 2005 ursprünglich als Ausbildungsteam für das Red-Bull-Team installierte Rennstall als Sechster der Konstrukteurswertung sogar vor seinem Schwesterteam platziert. Der im kommenden Jahr für Red Bull startende Heppenheimer Sebastian Vettel hatte in Monza zudem völlig überraschend den ersten Sieg für das frühere Hinterbänkler-Team herausgefahren. Eine mit einem Logistik-Unternehmen Bergers bestehende Partnerschaft soll nach Red-Bull-Angaben fortgeführt werden.

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